Caaguazú: Eine 109-jährige Frau konnte ihre erste Rentenzahlung nach Beginn des gesamten Antragverfahrens erhalten. Die hochbetagte Dame bekam als erste Auszahlung die Summe in Höhe von 637.000 Guaranies überreicht.
Juliana Báez, 109, lebt in Caaguazú und nachdem sie eine übermäßige Bürokratie durchmachte, erhielt sie schließlich ihre erste Rentenzahlung.
Die Frau wurde in den Aufzeichnungen des Standesamtes als verstorben geführt und die Korrektur der Dokumente dauerte Jahre.
Báez war zu Hause, als sie die Nachricht von der städtischen Angestellten aus Caaguazú erhielt. Als erste Auszahlung erhielt die Frau, wie eingangs erwähnt, 637.000 Gs.
Lidia Ester Brítez, Leiterin des Sekretariats für soziale Maßnahmen der Kommune Caaguazú, war für die Verfahren verantwortlich.
„Für uns ist es eine Genugtuung. Mit dem Alter, in dem sie bereits ist, hätte sie schon vor langer Zeit eine Rente bekommen sollen“, sagte sie.
Ältere Personen, die Rente beziehen möchten, müssen sich bei der Stadtverwaltung ihrer Wohngemeinde melden und anschließend ihre häuslichen Gegebenheiten offenlegen.
Die vom Finanzministerium akkreditierten Volkszählungsteilnehmer kommen dann ordnungsgemäß identifiziert in die Häuser, um die Lebensbedingungen der registrierten Personen zu erheben.
📌 Abuela de 109 años pasó una odisea para recibir su pensión
♦ La mujer figuraba como fallecida en los registros públicos, y su "resurrección" demoró años por la burocracia.
♦ Finalmente recibió el desembolso en su propia vivienda en Caaguazú.
#NPY #NosConectaSiempre pic.twitter.com/hq7LYBJCq3— NPY Oficial (@npyoficial) February 21, 2023
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Gamma Ray
109 Jahre? Kann man gar nicht glauben, sieht eher aus wie Mitte 80. Eigentlich müsste sie rückwirkend auch die Kohle bekommen, wenn da ein paar Dumpfbacken die einfach vom Register entfernen und vor allem die alte Dame Jahrelang warten zu lassen wegen einer völlig übertriebenen Bürokratie.
Irrenhaus-Beobachtungs-Institut
„Eigentlich müsste sie rückwirkend auch die Kohle bekommen, wenn da ein paar Dumpfbacken die einfach vom Register entfernen und vor allem die alte Dame Jahrelang warten zu lassen wegen einer völlig übertriebenen Bürokratie.“
Absolut!
Und ne Genugtuung für Bürokratten-Unbill von 50 Mio extra dazu!
Pepe
Staatsversagen wird in Paraguay als Erfolgsstory verkauft.
Die Almosen werden wie ein Lottogewinn ausgezahlt.
Bei tieferer Recherche hätte sich bestimmt herausgestellt das es keine Anzahlung ist, sondern die Nachzahlung für die letzten 39 Jahre.
Gnackwatschn
Wie immer: Wenn es den Politikern und der Regierung darum geht sich gegenseitig auf die Schultern zu kloppen, dann blüht der Superlativ: Super GVO-Soja-Ernte, am tausendsten Arbeitsplätze geschaffen, Export nach Taiwan am explodierendsten, Fleischexport am steigensten, ITAU Wasserkraftwerk am spendabelsten aus der Portokasse in Fonds für Almosen für die Armen, während hunderte, unqualifizierte Amigo-Taugenixe da einen Arbeitsplatz zu europäischen Gehältern haben und, ünder, am „und“-sten.
Jä, wenn es der Raumfahrer-, Export–, und Arbeiternatinon soooo gut geht, wo fließt die Plata denn hin? 76% des Fiskus werden für Gehälter für Amigos für Jöbchen beim Staat aufgewendet. Vom Rest sieht man viel Nix fürs Volk. Und zwar ziemlich deutlich. MUSS man nur genau hinsehen: nix, rien, nada, nothing, niente. Nicht einmal von 8 Milliarden US$ internationaler Kredite (Neuverschuldung) allein der letzten vier Jahre ist irgend etwas zu erkenne, außer vielleicht 200 m Kopfsteinpflaster. Neéeéeéeé, nicht pro Dorf, pro Paragauy !
Und so wie im Beitrag sieht die traurige, aber reale Welt auf dem Planeten Paraguay aus – während tausende Invalide und alte Menschen keinen müden Centavo sehen, an der Kreuzung bettelnd den Verkehr behindern oder deren Enkel dazu abkommandieren und Kinder mit dem Regenschirm im Klassenzimmer sitzen oder die Eltern für die Rebaradur des Dachs aufkommen müssen.
Ich meine, schon klar, eine Infrastruktur und deren Unterhalt verschlingt Milliarden von US$. Das ist alles sehr viel Plata. Aber hier gibt es wirklich null Fortschritt. Und mit hier meine ich in den großen Städten des Paragauy und nicht im Back-forest. Ich fahre mit dem Auto durch die Städte und alles sieht noch haargenau gleich aus wie vor Jahren. Außer ein paar aus der Privatwirtschaft haben privatwirtschaftlich etwas aufgepimt. Seitens des Staates weit und breit nix, rien, nada, nothing, niente zu erkennen. Naja, außer ein paar Schlaglöchern mehr, aber das auch nur Dank Kinderarbeit und höherer Macht wie Regenfälle mit Orkanstärken bis zu 2 km/h. Okay, kann sein, dass sie etwas ins Homepageli-Basteln investiert haben, damit sie gar nicht mehr zum eisgekühlten Bürro raus müssen und man online deutlich ihre tollen CVs und 404 studieren kann.
Onkel Nick
Zitat: „und die Korrektur der Dokumente dauerte Jahre.“
Doch so schnell?
Ich darf die Amogos beruhigen. Lange wird diese Frau wohl keine Rente mehr beziehen. Es bleibt also noch genug Geld für Euch übrig, das ihr aus der Rentenkasse plündern könnt.
KatzenMann68
Von ihrer entgangenen Rente haben sich die „Reichen und Schönen“ mal wieder eine ausschweifende italienische Hochzeit geleistet. Und für diese „wunderschöne“ Hochzeit ernten sie widerum große Bewunderung von den Leuten, denen ihre Rente vorenthalten wurde. So funktioniert die Welt!