Ciudad del Este: Liduvina S. (37) und ihre drei Kinder machten Siesta in ihrem Haus im Viertel Loma Piro’y in der Stadt Juan E. O’leary in Alto Paraná. Gegen 13:30 Uhr hörte die Frau ein Geräusch in einem Raum und stellte fest, dass sich dort Fremde befanden.
Angesichts der Angst, die sie hatte, verhandelte sie mit den Dieben, denen sie eine Million Guaranies anbot, ihre Sachen zurückzulassen und ihr Haus zu verlassen.
Die Verbrecher akzeptierten den Vorschlag und die Frau reichte ihnen die Geldscheine durch den Spalt unter der Tür. Glücklicherweise gingen die Diebe weg und ließen die Wertsachen, die sie schon eingesammelt hatten, zurück.
Unteroffizier Tomás Espinoza von der Polizeistation Juan León Mallorquín sagte, dass die Kriminellen dank Zeugen, die gesehen haben, wie die Diebe das Haus verlassen hätten, bereits identifiziert seien. Einer von ihnen ist vorbestraft, der andere nicht. „Die Staatsanwaltschaft wird in Kürze einen Haftbefehl gegen sie beantragen. Wir können die Identität im Moment aber nicht nennen“, fügte Polizeibeamte hinzu.
Espinoza sagte weiter, dass die Frau einen Trucker als Ehemann habe, der unterwegs sei und sie deshalb mit ihren minderjährigen Kindern allein sei. „Sie hatte große Angst um ihre Kinder. Sie dachte, sie hätten Waffen, sie könnten ihnen etwas antun und sie wäre nicht in der Lage, sich zu verteidigen. Deshalb sprach sie mit ihnen, um zu sehen, ob sie fliehen würden, wenn sie sich entdeckt fühlten“, erklärte er abschließend.
Wochenblatt / Mas Encarnación










