Neue Betrugsmasche: Werkstatt täuscht Reparaturfortschritt mit KI-Bildern vor

Coronel Oviedo: Ein Karosseriebauer und Ausbilder der nationalen Berufsbildungsbehörde SNPP wurde nach Ermittlungen wegen eines mutmaßlichen Betrugs festgenommen. Er soll mit Hilfe von durch Künstliche Intelligenz (KI) bearbeiteten Bildern einen Kunden getäuscht haben. Es handelt sich um den 56-jährigen Zoilo Gracian Medina Portillo, gegen den ein Haftbefehl wegen mutmaßlichen Betrugs vorlag.

Der Anzeige zufolge nahm er im vergangenen Dezember ein Fahrzeug für eine Reparatur an, deren Kosten auf 8 Millionen Guaranies veranschlagt wurden. Der Mann soll dem Eigentümer Fotos des Fahrzeugs geschickt haben, die offenbar mit KI bearbeitet wurden, um ihn im Glauben zu lassen, dass die Arbeiten voranschreiten. Mit diesen Bildern gelang es ihm mutmaßlich, das Opfer zu weiteren Geldüberweisungen zu veranlassen.

Als der Eigentümer sein Fahrzeug jedoch abholen wollte, stellte er fest, dass praktisch keinerlei Arbeiten durchgeführt worden waren. Die Ermittler erhielten Informationen, dass der Verdächtige als Ausbilder beim SNPP tätig war, und richteten eine Überwachung vor dem Gelände ein. Als er entdeckt wurde, soll er versucht haben, die Polizeibeamten mit seinem SUV des Typs Dodge Nitro zu überfahren, wobei er ein gefährliches Manöver durchführte.

Anschließend fuhr er rasch auf das Gelände und flüchtete in eines der Klassenzimmer, wo er schließlich überwältigt und festgenommen wurde. Während des Zugriffs wurden der rote SUV und ein Samsung-Mobiltelefon sichergestellt; bereits zuvor war ein weiteres Fahrzeug in seiner Werkstatt beschlagnahmt worden. Der Festgenommene steht nun der Staatsanwaltschaft zur Verfügung, die zudem prüft, ob es weitere Opfer der mutmaßlichen Täuschung gibt.

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1 Kommentar zu “Neue Betrugsmasche: Werkstatt täuscht Reparaturfortschritt mit KI-Bildern vor

  1. Land Of Confusion

    So so, ein Ausbilder. Hat er seinen Schülern auch wohl gezeigt, wie man an den Reparaturen pfutscht, Schrottersatzteile einbaut und wie leicht man Fachunkundige betrügen kann. Und solche Leute werden von den Schülern ehrfürchtig „Profe“ genannt.
    Und mit KI kommt nun auch ein Werkzeug dazu, wo man noch viel mehr betrügen kann. Sei es durch Bilder, falsche Texte, falsche Dokumente oder bestimmt auch noch Hackerangriffe und Kontoplünderungen. Da werden viele Paraguayer bestimmt schon feucht an diese verbrecherischen Gedanken, was noch alles möglich ist.
    Und der Bürger wird geradezu gedrängt, KI zu nutzen. Bei Google ist der erste Reiter schon KI-Modus, jeder Browser hat es eingebaut und alle Unternehmen werben damit, dass ihre Produkte schon KI nutzen.
    Was ich dazu sage ist so einfach wie primitiv: Steckt euch eure KI in den Allerwertesten!

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