Neuer Rekord in der Fischproduktion

Hernadarias: Die Fischproduktion nimmt immer mehr Raum in Paraguay ein. Die Aquakulturstation im binationalen Wasserkraftwerk Itaipú konnte dieses Jahr einen neuen Rekord bei der Fischzucht erzielen.

In diesem Jahr konnten bisher insgesamt 3.349.852 Fische, 49% mehr als in den zwölf Monaten des Zeitraums 2018 in dem das jährliche historische Volumen mit insgesamt 2.244.143 Exemplaren verzeichnet wurde, gezüchtet werden.

Seit fast drei Jahrzehnten widmet sich die Itaipú dem Schutz von Fischen durch künstliche Fortpflanzung und das Aussetzen in verschiedene Wasserläufe des Landes durch die Direktion für Exekutivkoordination und die Aquakulturstation. Infolge dieser Arbeiten wurden mehr als 17 Millionen Brut- und Jungfischarten, die in der Fischzucht aufgezogen wurden, wieder in die Umwelt ausgesetzt. Die genauen Aufzeichnungen werden dank eines automatischen Fischzählers erhalten, den die Entität besitzt.

Die bisherige Rekordzahl in diesem Jahr ist die Summe der Fischzuchtanlagen in Hernandarias, Alto Paraná und im Itabó Alevinaje Zentrum, Francisco Caballero Álvarez, Departement Canindeyú.

Itaipú führt die erfolgreiche Reproduktion von mindestens 12 einheimischen Arten der Region durch, wie unter anderem Boga, Pacú, Bagre und solchen, die vom Ministerium für Umwelt als gefährdet eingestuft und vom Aussterben bedroht sind, darunter Dorado, Surubí und der Paraná-Lachs.

Itaipú widmet sich nicht nur der Reproduktion von Fisch, sondern arbeitet eng mit denjenigen zusammen, die sich in die Praxis der Fischzucht wagen möchten. Zusätzlich zu Vorträgen und technischen Anleitungen entsprechend der Nachfrage stellt die Aquakulturstation Fischbesatz für kleine Erzeuger, Vereinigungen von Fischzüchtern, Komitees und indigene Gemeinschaften zur Verfügung. Im Jahr 2019 spendete Itaipú 123.234 Exemplare von ungefähr 400 Gramm an 500 kleine Produzenten im ganzen Land, die sich der Fischzucht für den Familienverbrauch widmeten.

Wochenblatt / Economia Virtual

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