Ohne Kapitän und Koch unterwegs

Asunción: Die Vereinigung der Schiffskapitäne, die Assoziation der Schiffsarbeiter sowie das Zentrum für Navigation auf Gewässern reichten diese Woche beim Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) sowie im Senat Beschwerden über angebliche Unregelmäßigkeiten bei der Bildung von Besatzungen und die mangelnde Kontrolle durch die zuständigen Agenturen ein.

Der Beschwerde zufolge gefährdet die Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Besatzung, eine Maßnahme, die mit der Absicht ergriffen würde, die Betriebskosten zu senken, das Leben des Personals an Bord, der Schiffe, der Ladung und sogar der Umwelt.

Darüber hinaus weisen sie darauf hin, dass dadurch Hunderte von Handelsschiffen in ihrem Betrieb beeinträchtigt werden werden, die nicht arbeiten können.

Die Seeleute versichern, dass Kapitäne und Köche im Allgemeinen die Rollen sind, die bei der Zusammenstellung der an Bord gehenden Besatzung nicht berücksichtigt werden.

Der Sektor wurde diese Woche von der Rechtsdirektion des Ministeriums MOPC aufgefordert, seine Beschwerden einzureichen.

Andererseits weisen sie darauf hin, dass es in der Branche eine hohe Zahl von Arbeitern gebe und gleichzeitig Fachkräfte nicht eingestellt werden.

Kriterien

Patricio Ortega, Direktor der Handelsmarine, versicherte seinerseits, dass die Besatzungen nach mehreren Kriterien zusammengestellt würden.

„Um eine Mindestbesatzung für ein Schiff festzulegen, müssen wir berücksichtigen, wofür es verwendet wird, wie groß es ist und welchen Motortyp es hat“, sagte er.

Ortega erklärte, dass eines der Hauptprobleme in der Branche darin bestehe, dass es immer mehr Fachkräfte gebe, die Arbeitsquelle jedoch dieselbe sei.

Ortega sagte auch, dass die aktuelle Gesetzgebung aus dem Jahr 1957 stammt, als die Schiffe mit einem Kessel betrieben wurden, während sie derzeit praktisch per Computer manövrieren, was die Reduzierung der Besatzung rechtfertigt.

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

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