Operation im IPS Krankenhaus führt zum Tod

Asunción: Eigentlich war es nur ein Knochenbruch, der operiert werden sollte. Dann lief aber irgendetwas schief. Die Patientin starb an den Folgen des Eingriffs.

Nun klagen die Angehörigen gegen das Institut für soziale Sicherheit (IPS).

Ignacia Elizabeth Casafu wurde am Mittwoch um 13:00 Uhr operiert. Sie erlitt einen Knochenbruch bei einem Motorradunfall. Sechs Stunden nach dem Eingriff verschlechterte sich der Zustand von Casafu drastisch. Angeblich aufgrund der Narkose bei der Operation. Ärzte sagten, sie habe einen Herzstillstand erlitten. Gestern, um 09:00 Uhr, starb Casafu.

„Sie war kerngesund und hatte keine Vorerkrankungen“, erklärte die Schwester der Verstorbenen, Miriam Casafu.

Bisher gab es noch keine Stellungnahme vom IPS.

Wochenblatt / Paraguay.com

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4 Kommentare zu “Operation im IPS Krankenhaus führt zum Tod

  1. Vor was muß man sich mehr fürchten? In Paraguay schwer zu erkranken oder vor einem Krankenhausaufenthalt? Man mag überhaupt nicht darüber nachdenken.

    1. Es ist kein lokales Phänomen. Laut des „Irren ist menschlich (To Err is Human)“ Berichts, welcher zur Jahrtausendwende in den USA auf der Basis mehrerer Studien erstellt wurde, sterben in den USA mehr Menschen an Kunstfehlern (medical errors) als an Alzheimer. Die Tragik für die Betroffenen ist nachvollziehbar. Nachdenken wäre also durchaus sinnvoll.

  2. Manni, mach es doch so wie es da schon viele machen, saufe Dich zu Tode, dann muss man nicht ins Krankenhaus.

    1. Da muß man erst mal drauf kommen. Nun weiß auch, warum in Paraguay ab Freitag nachmittag bis Sonntag mittag das „große Saufen“ angesagt ist.