Paraguay beschützt keine Korrupten, antwortet Lugo auf Morales Anschuldigung

Asunción / La Paz: Der Präsident von Paraguay, Fernando Lugo, garantierte, dass sein Land keine Korrupten beschütze. Dies antwortete er, als er befragt wurde, was er über die Äußerungen seines bolivianischen Amtskollegen, Evo Morales, denke. Dieser beschuldigte Paraguay einem korrupten Ex Gouverneur aus Bolivien politisches Asyl zu geben.

Der Mandatsträger machte diese Aussagen beim Besuch des Unternehmens ACOMAR, gelegen an der Straße Mariscal Estigarribia, auf der Höhe des Kilometers 8,5.

Am Vorabend erkannte der bolivianische Präsident die Eigenständigkeit Paraguays an und forderte trotzdem seinen Kollegen auf, dem Ex Gouverneur der Provinz Tarija, Mario Cossío keinen Schutz zu bieten.

Morales antwortete auch nur auf die anfängliche Aussage von Lugo, einem politischen Flüchtling Schutz anzubieten.

Bolivia setzt somit Paraguay unter Druck, damit diese den Willen Boliviens ausführen, Cossío nennt sich weiterhin als politisch verfolgt, obwohl ihm in Bolivien das Verschwinden von rund 42 Millionen Euro zur Last gelegt wird.

Die nationale Flüchtlingskommission (Conare) ist die Institution die sich neach wie vor beratschlagt ob er Schutz durch den Staat erfährt oder nicht. Cossío wurde Mitte Dezember 2010 aus seinem Amt geschmissen und flüchtete zu Weihnachten nach Paraguay. Derzeitig hält er sich in Asunción auf.

(Wochenblatt / Abc)

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