Asunción: Was gestern Nachmittag mit einer Unwetterwarnung begann und wie so oft nicht zu ernst genommen wurde, entpuppte sich im Departamento Central und der Hauptstadt gegen 19:00 Uhr als ein bisher nie dagewesenes Phänomen in Paraguay.
Aus leichtem Regen wurde ein Hagelschlag, der binnen Minuten aus kleinen Hagelkörnern tennisballgroße Eisklumpen vom Himmel regnen ließ, die gut und gerne bis zu einem halben Kilogramm oder mehr wogen.
Tausende Autos, die im Freien standen oder auf den Straßen unterwegs waren, wurden so stark beschädigt, dass Front- und Heckscheiben zu Bruch gingen sowie Dächer und Motorhauben stark verbeult wurden. Der einsetzende Regen sorgte im Nachhinein für überflutete Straßen, machte sie zu Sturzbächen und ließ große Bäume entwurzeln.
Was von den Fahrzeugversicherern als „Worst Case“ eingestuft werden kann, bedeutete in anderen Teilen des Landes das Ende von Existenzen. In Caaguazú beispielsweise wurden unzählige Häuser ihrer Dächer beraubt und der Hagel zerstörte alles, was sich darin befand. Geflügelfarmen und Rinderherden wurden durch Hagel und Blitzschlag komplett ausgelöscht.
Im Krebskrankenhaus INCAN mussten wegen der Zerstörung des Gebäudes 70 % der Patienten in andere Krankenhäuser gebracht werden. Noch ist der Gesamtschaden nicht abzusehen. Nur die Arbeiter von Autoglas- und Karosserie-Fachwerkstätten können sich auf einen Ansturm von Kunden vorbereiten.
Wochenblatt / Bild: Wochenblatt















NobodY
Das ist Krieg. Wetterkrieg. (Hinterlistiger Krieg gegen Mensch und Natur.) Und sich nicht nur im Klimatisierten Haus aufhält müßte merken, daß da was nicht stimmt. Innerhalb ca. 3 Jahren Rückgang der Sonnenstunden um ca. 80%. Nur noch künstliches Wetter.
Es müssten sich alle zusammentun und eine Sammelklage Schadenersatz gegen die ReGIERung machen. Auch wenn nicht aktiv beteiligt, kann ich mir nicht vorstellen, daß die Regierung nicht weiß, was vor sich geht.