Paraguay: Starbucks mit großen Absichten

Asunción: Kaffeeketten und Marken wie Martinez oder Juan Valdez haben den Boden vorbereitet, damit Starbucks trotz der hohen Preise erfolgreich sein kann. Binnen der nächsten 5 Jahre sollen 20 Lokale im Land eröffnet werden.

Das im Shopping Del Sol gelegene Geschäft ist nur das erste von drei Starbucks-Geschäften, die in diesem Jahr in Paraguay geplant sind. Der zweite Coffee Shop wird im Shopping Mariscal zu finden sein. “Es ist eine Ehre, den Kunden in Paraguay in Partnerschaft mit Alsea das unvergleichliche Starbucks-Erlebnis zu bieten”, sagte Tom Ferguson, Präsident von Starbucks Lateinamerika und der Karibik.

“Gemeinsam freuen wir uns darauf, unsere Kunden zu bedienen, die lokalen kulturellen und Kaffeetraditionen zu feiern und einen positiven wirtschaftlichen Einfluss auf die Gemeinde zu haben.“

In einem Interview mit Leonardo Morley, Director of Technology and Innovation von Alsea Cono Sur, sprach Ignacio Polosa, CFO von Alsea Cono Sur, über die Eröffnung des ersten Shops in Paraguay.

“In Asunción hatten wir mit dem Eintritt der Marke Starbucks in Paraguay ein großes Ereignis, das uns mit Stolz erfüllt, denn es war eine große Herausforderung, die Marke einzuführen und dieses Geschäft in ganz Lateinamerika und auf dem paraguayischen Markt, der uns mit offenen Armen empfangen hat, weiter auszubauen”, sagte Morley.

Wochenblatt / 5 Días

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5 Kommentare zu “Paraguay: Starbucks mit großen Absichten

  1. Zu: “Es ist eine Ehre, den Kunden in Paraguay in Partnerschaft mit Alsea das unvergleichliche Starbucks-Erlebnis zu bieten”, uh-uh-uh, der war jetzt wirklich geistreich und witzig, uh-uh-uh. Néeéeéeée, weil es gar niemanden interessiert, was ihm eine Ehre sei. Also mich jedenfalls nicht.
    Zu: “Gemeinsam freuen wir uns darauf, unsere Kunden zu bedienen, die lokalen kulturellen und Kaffeetraditionen zu feiern und einen positiven wirtschaftlichen Einfluss auf die Gemeinde zu haben.“, uh-uh-uh, der Sack, der bedient ja die Kundschaft gar nicht. Lässt die niedrige Arbeit wie Bedienung, Kloputze etc. den niedrigen Mitarbeitern (hierarchisch betrachtet), ohne die er sich sein tolles iAuto gar nicht leisten könnte. Verdient aber 10x soviel. Das tolle, sollte es nicht ganz klappen und die machen den Abgang, bekommt er noch einen Golden Fallschirm in Millionen US-Dollar grati dazu. Okay, wenn er seinen Fünfjahresvertrag durchhält und seine Teige für monatlich 350.- US$ motivieren kann zu bedienen und Klo zu putze, dann sollte für ihn darüber hinaus noch ein Trinkgeld herausspringen.
    Huch, wo ist der der McCafe hin? Den gibt es auch nicht mehr. Na, dann hoffe ich mal, dass er und sein Team der Teppichetage ihre Plata wert sind. Nicht, dass sie noch mit dem Goldenen Fallschirm gewinnmaximiert werden müssen, wie dann die Bedienung und die Kloputze (mit Schuhkarton mit ihren Sachen auf die Straße gestellt).
    Jouhhhh, der Mann hat wohl BWL studiert und kann schon “Marke” gacksen. Klingt in jedem Fall sehr belesen. Persönlich ist mir das jetzt nicht aufgefallen, diese Marke. Höchstens, dass es den meisten Menschen hier schon von weitem demasioado Caro aussieht. Aber die wollens ja auch gar nicht haben noch bedienen. Lieber weniger Pöbel, dafür höherer Preis. Das ist ja das, was die hier am liebsten tun: mit möglichst Nichts tun müssen möglichst viel Plata zu garnieren. Der paraguayischen Markt hat ihn mit offenen Armen empfangen uh-uh-uh. Jupp, ein Grund stolz zu sein. Dann lasse ich mal alle Stolzen gerne stolz sein. In ihrem Biotop.

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  2. Der Tom Ferguson ist ein guter Schwätzer! In mancher Hinsicht bewundere ich Leute die ein scheiss Produkt goldig beschreiben können. Starbucks ist eine Marke, kein Kaffee. In einem schicken Einkaufszentrum der optimale Standort. Ich schätze mal das Klientel bei euch dort Mitte 20 bis Ende 30. Da geht man sicher nicht wegen dem Gesöff hin, eher um sich zu “präsentieren” und im Trend zu sein. Die ganz jungen haben wenig Plata, den älteren ist es zu blöd und haben keine Trends nötig. Mich würde interessieren was da ein Becher “Kaffee” kostet. Traut sich jemand? Er/Sie kann die Plörre gerne in den nächsten Blumenkübel schütten, ich überweise die Kohle gerne.

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  3. Ein Kaffeeladen für die Selbstdarsteller. Auf ins Starbuck, mit bester Kleidung, top gestylt und dem Gefühl ich kann mir das erlauben dort sein und stolz prahlend aus dem Laden mit einem Pappbecher voll billigem Zeugs schlürfend, nichts ahnend dass man so gerade eben mal wieder von dem US(Amigos?) kräftig über Tisch gezogen wurde, wieder heraus kommen. In dem Fall schaue ich nicht auf sondern drauf hinab!

  4. *Gemeinsam freuen wir uns darauf, unsere Kunden zu bedienen, die lokalen kulturellen und Kaffeetraditionen zu feiern..*
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    Ein Dummschwätzer sondergleichen, ein typischer Ami obendrein, der keine Ahnung von Land und Leuten hat. Wahrscheinlich wusste er bis vor einer Woche noch nicht einmal, wo er Paraguay auf der Landkarte suchen muss.
    Aber von lokalen kulturellen Kaffeetraditionen daherschwadronieren.
    Der weiß noch nicht einmal, daß Paraguayer keine Kaffeetrinker sind, sondern zu allen Gelegenehiten ihren Tereré schlürfen.
    Erst seit einigen Jahren kommt das Kaffeetrinken hier in Mode. Überwiegend bei den jungen Leuten in der Stadt.
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    Wer Kaffee aus dem Pappbecher trinkt, kann m.E. nach nicht ernstgenommen werden.
    Aber die Amis trinken ja alles aus dem Pappbecher, sogar Bier und Wein. *schüttel*
    Na dann Prost!

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