Paraguay verbietet ebenfalls Substanzen, die in Nagellacken verwendet werden

Asunción: Die Nationale Gesundheitsaufsichtsbehörde (Dinavisa) bestätigte, dass heute ein Rundschreiben verschickt wurde, um Unternehmen darüber zu informieren, dass Paraguay sich dem Verbot der Europäischen Union hinsichtlich der Verwendung bestimmter Substanzen anschließt, die als krebserregend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend gelten. Es handelt sich um einen Stoff, der häufig in semipermanenten Nagellacken und Gelen für künstliche Nägel verwendet wird.

Die Direktion für die Registrierung von Gesundheitsprodukten und ähnlichen Produkten der Dinavisa teilte den Unternehmen mit, dass die Europäische Union seit gestern, dem 1. September, zwei Stoffe in Kosmetika verboten hat. Es handelt sich um DIPHENYLPHOSPHIN-OXID (TPO), das zur Herstellung von semipermanenten Nagellacken und Kunstnagelgelen verwendet wird, und DIMETHYL-P-TOLUIDIN (DMTA), das als Kunststoffstabilisator eingesetzt wird.

Der Direktor der Dinavisa, Jorge Iliou Silvero, erklärte, dass Paraguay sich dem Verbot der EU anschließt, da die Stoffe als krebserregend, erbgutverändernd oder fortpflanzungsgefährdend (CMR) eingestuft wurden. Er betonte, dass das Ziel der Schutz der menschlichen Gesundheit sei.

Er erklärte, dass Kosmetikprodukte, die heute diese verbotenen Stoffe enthalten, keine Verlängerung ihrer Gesundheitszulassung erhalten werden. Außerdem werden keine neuen Zulassungen in diesem Sinne erteilt.

Unternehmen, deren Zulassung bereits genehmigt wurde, erhalten eine Benachrichtigung, damit sie die von der Dinavisa festgelegten Verfahren einleiten können.

Empfehlung für Kunden

Iliou wies darauf hin, dass Personen, die regelmäßig eine Maniküre durchführen lassen, darauf achten sollten, das Etikett des Produkts zu lesen, das auf ihre Nägel aufgetragen wird. Er betonte, dass Nagellacke oder Gele folgende Substanzen nicht enthalten dürfen:

DIPHENYLPHOSPHIN (TPO)
DIMETHYL-P-TOLUIDIN (DMTA)

Warum schließt sich Paraguay der EU an?

Der Direktor von Dinavisa erklärte, dass die neue Verordnung, die seit 2025 in Kraft ist, bereits ein Verbot aller Substanzen in Paraguay vorsieht, die von der Europäischen Gemeinschaft verboten sind. Er wies darauf hin, dass berücksichtigt wurde, dass es sich um Länder mit sehr hoher Gesundheitsüberwachung handelt.

Er wies darauf hin, dass es auf Mercosur-Ebene noch kein Verbot für diese Stoffe gibt, Paraguay jedoch einen Schritt nach vorne macht, um die Gesundheit der Menschen zu schützen, und sich automatisch den Verboten der EU anschließt. Aus diesem Grund, so der Direktor, sei keine besondere Gesundheitswarnung erforderlich.

Wochenblatt / Abc Color

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