Paraguayische Kräuter für den deutschen Markt

Guayaibi: So, wie schon getrocknete Schalen von Zitrusfrüchten nach Deutschland exportiert werden, wird es auch bald diversen Pflanzen und Kräutern gehen. Armen Familien wird so eine weitere Chance auf Einkünfte eröffnet.

Auch wenn die Mehrzahl der Heilkräuter auf den Märkten des Landes aus dem Cerro Acahay stammt, gibt es auch andere Gebiete des Landes, die damit Handel betreiben. Im Departement San Pedro, wo legale Einkünfte eher Mangelware sind, schaffte die Regierung die Voraussetzung dafür dank eines Abkommens mit Deutschland.

„Etwa 100 Bauern aus dem Departement San Pedro, davon die Hälfte Frauen, werden diverse Pflanzen und Kräuter zu 8.000 Guaranies pro Kilogramm nach Deutschland exportieren“, kündigte Héctor Cárdenas, Vorsitzender des Sekretariats für soziale Aktionen (SAS) an. Insgesamt sollen 800 t Zitronengras und andere medizinische Pflanzen jährlich nach Deutschland ausgeführt werden.

Cárdenas unterstrich dabei, dass dieses Geschäft speziell für arme Familien eingerichtet wurde, die vom Sozialprogramm Tekoporã profitieren. Am heutigen Donnerstag wird Präsident Cartes nach Guayaibi reisen, um Familienvertretern Geldkarten auszuhändigen, mit denen sie monatlich sie staatliche Unterstützung abheben können.

Etwa 700.000 Einwohner des Landes, also rund 10% der Bevölkerung sind Begünstigte des staatlichen Hilfsprogrammes Tekoporã. Der Staat möchte die Hilfe auf 1,5 Millionen Menschen ausweiten. Für das kommende Jahr sollen alle Indigenen des Landes Teil des Programms werden.

Wochenblatt / Abc Color

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2 Kommentare zu “Paraguayische Kräuter für den deutschen Markt

  1. die Leute wissen gar nicht, was man mit diesen Kräutern verdienen könnte, anstatt sie in den Tee zu schütten

    1. wo denn verdienen? hier jedenfalls nicht. Und um sie nach Europa oder in die USA zu schicken braucht es einen festen Abnehmer…..