Personalwechsel aufgrund der Entführungsserie

Der Staatspräsident Horacio Cartes hat wieder durchgegriffen. Nachdem der neuerliche Fall des Mennoniten Franz Wiebe noch keine sichtbaren Erfolge brachte. Brigadier General Martin Cáceres wurde als Kommandant der Spezialkräfte Joint Task Force (FTC) von seinem Amt entbunden. Das war eine Folge aufgrund dessen, weil wieder eine Person durch die selbsternannte paraguayische Volksarmee (EPP) entführt worden ist.

Sein Nachfolger steht schon fest. Es ist General Jose Alvarenga. Der Mann soll Erfahrung haben. Zwischen 2014 und 2015 hatte er das Amt des operativen Direktors bei den Streitkräften inne und konnte zahlreiche Erfolge im Kampf gegen die Drogenmafia verbuchen. Es besteht aber immer noch der Zweifel, ob dieser Personalwechsel wirklich sichtbare Erfolge bringt.

Es ist nämlich der fünfte Wechsel an der Spitze der Spezialeinsatztruppe unter der Regierungszeit von Horacio Cartes. Die meisten von den Vorgängern von Cáceres hielten es nur durchschnittlich neun Monate aus bevor der Präsident sie ablöste. Ob die politische Entscheidung wirklich Veränderungen schafft sei dahingestellt. Zumindest vermittelt sie der Öffentlichkeit ein Eingreifen des Präsidenten in der prekären Lage zurzeit. Es bleibt zu hoffen, dass dieser Personalwechsel wirklich eine Änderung herbei führt, allein der Glaube fehlt. Franz Wiebe, 17 Jahre alt, bleibt immer noch in den Händen der EPP, aber auch von Abraham Fehr oder Emilio Morinigo gibt es keine weiteren Nachrichten.

Quellen: Ultima Hora, ABC Color

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