Petropar zahlt heute erste Rate der Riesenschulden an die PDVSA

Asunción: Um weiterhin die Vergünstigungen der venezolanischen Kraftstoffe zu genießen wurde heute eine erste Rate von 20 Millionen US-Dollar an die PDVSA überwiesen. Die staatliche Petropar Raffinerie schuldet dem karibischen Unternehmen 285 Millionen US-Dollar.

Die heutige Zahlung ist ein Produkt von einer Abmachung die noch unter dem Vorgänger von Escobar, González Meyer, unterzeichnet wurde. Diese Vereinbarung erklärt eine erste Tilgungszahlung von 20,03 Millionen US-Dollar. Weitere Ausschüttungen folgen 2014, 2015, 2016 und 2017. Diese Beträge wurden allerdings nicht näher genannt.

Auffällig scheint nur, dass genauso wie die Schulden unter der Nicanor Regierung angehäuft wurden, der große Teil (ca. 90 %) der Rückzahlung der nächsten Regierung auferlegt wird.

„Nur mit dieser Zahlung, die Petropar angeboten hat, sind die Zinssätze für die Rückzahlung der Schulden erträglich“, erklärt Sergio Escobar.

Der größte Teil der Schulden häufte sich nur deswegen an, weil über einen langen Zeitraum der Dieselkraftstoff mit rund 500 Guaranies pro Liter subventioniert wurde. Ebenso sind viele illegale Geschäfte oder administrative Fehlschläge des staatlichen Unternehmens schuld an der Lage.

Mit illegalen Geschäften sind Kraftstofflieferungen ohne Ausschreibung gemeint. Das flüssige Gut wurde auf Barkassen ins Land gebracht ohne dafür Preise zu vergleichen. Dieses Verhalten führte zu einer überhöhten Fakturierung. Das verantwortliche Unternehmen Vitol S.A. bleib dank der Staatsanwaltschaft unbestraft.

(Wochenblatt / Abc)

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2 Kommentare zu “Petropar zahlt heute erste Rate der Riesenschulden an die PDVSA

  1. Für mein Teil würde ich, an Stelle von Herrn Lugo politisch, Hugo Chávez Venezuela umarmen. Spritpreise halten sich dann in Grenzen.
    Als Preis müsste er dafür den Staatshaushalt Paraguays sanieren und dann für allemal im Grundgesetz festlegen, dass jede Regierung einen ausgeglichenen Staatshaushalt
    vorlegen muss. Sowie Korruption, Schmiergelder jeglicher Art gilt als Hochverrat und werde mit der Schwere des Gesetzes geahndet.