Preise für Mais steigen um 60%

Die landwirtschaftlichen Produkte steigen in ihren Preisen an, bei den Sojabohnen ist schon ein deutlicher Aufwärtstrend sichtbar, beim Mais aber noch deutlicher erkennbar. Aufgrund schlechter Ernten in Brasilien kann die Nachfrage nicht mehr gedeckt werden. In der letzten Erntesaison wurden nur 90 US Dollar pro Tonne Mais bezahlt, aktuelle sind es 145 USD, eine Steigerung um 60%.

Insbesondere die landwirtschaftlichen Familienbetriebe werden einen höheren Profit erzielen, denn sie bauen dieses Produkt auch häufig an. Experten gehen davon aus, dass die Engpässe beim Mais im Augenblick in Brasilien den Preis weiter nach oben treiben könnten, der sowohl die mechanisierte Landwirtschaft in Paraguay und Kleinbauern zugutekommt. Die Vereinigung der Produzenten aus den Vereinigten Kolonien, UGP, berichtete, dass die Landwirte für eine Sack Mais 20.000 Guaranies erzielen würden, auf dem Markt Abasto Norte in Asunción sogar 30.000 Guaranies. Möglich sind zwischen 60 bis 120 Säcke Mais pro Hektar, damit könnte ein Einkommen von 3,6 Millionen Gs. für die Erzeuger in der Herbst / Winterperiode beim Mais als Einkommen generiert werden. Landesweit steht das Produkt an zweiter Stelle bei den kleinen Familienbetrieben.

Wilfrido Hempel, von der Kooperative aus den Vereinten Kolonien, erklärte, dass der Anstieg der Preise auf 145 US Dollar je Tonne den Sektor beruhigen würde, weil somit zumindest die Gewinnschwelle sicher erreicht werde.

Quelle: ABC Color

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