“Psychose am Steuer“: Asuncións Verkehrspolizei warnt vor erhöhtem Unfallrisiko zum Jahresende

Asunción: Angesichts der zunehmenden Verkehrsunfälle, die zum Jahresende häufiger registriert werden, verstärkt die städtische Verkehrspolizei (PMT) von Asunción ihre Kontrollen. Grund für die Zunahme sei eine “kollektive Psychose“ am Steuer.

Mit der bevorstehenden Ankunft von Weihnachten, Neujahr und den Heiligen Drei Königen tritt die paraguayische Hauptstadt in eine Phase intensiver Aktivität ein. Aus diesem Grund werden die Kontrolloperationen auf den Straßen bereits jetzt intensiviert.

Laut Marcos Maidana, dem Direktor der PMT von Asunción, füllen sich die Straßen in dieser Jahreszeit mit Fahrzeugen, der Verkehr wird chaotischer, und die saisonbedingte Eile erzeugt eine kollektive Psychose am Steuer.

„Wir treten in die Endphase des Jahres ein, in der plötzlich sogar eine Psychose im Verkehr entsteht“, äußerte Maidana, der zudem angab, dass die Unfälle in dieser Zeit zunehmen.

In diesem Zusammenhang wird bereits ein Plan zur Verkehrsordnung und -kontrolle umgesetzt, der 37 strategische Ein- und Ausfahrtskreuzungen Asuncións umfasst. Die Kontrollen finden von Montag bis Freitag von 06:30 bis 8:30 Uhr und von 16:00 bis 18:00 Uhr statt.

Er erinnerte die Fahrer in Asunción daran, dass gemäß dem Nationalen Verkehrsgesetz und einer städtischen Verordnung die Höchstgeschwindigkeit auf Avenidas und Hauptstraßen 60 km/h beträgt, in allgemeinen Straßen 50 km/h, für Omnibusse und Lastwagen 40 km/h, in gepflasterten Straßen 30 km/h, in Schulzonen 20 km/h und bei der Einfahrt in nicht bevorrechtigte Kreuzungen 10 km/h.

„Die Nichteinhaltung stellt eine schwere Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße von zehn Tagessätzen des Mindestlohns geahndet wird“, so Maidana.

Wochenblatt / Hoy / Beitragsbild Archiv

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