R.E.M. in Paraguay

Curuguaty: Raúl Gauto, Gründer der Moisés Bertoni Stiftung, hatte Kontakte zu vielen Geldspendern in den Vereinigten Staaten geknüpft, um den Schutz des Waldes zu sichern, und in diesen Abenteuern verbanden sie ihn mit der Rockgruppe, die sich bereit erklärte, für die Sache zu spenden versprechen, wenn sie auf ihrer Lateinamerika Tournee eine unbemerkten Abstecher in den Wald tätigen können.

R.E.M. trat nie in Paraguay auf, obwohl ihre Mitglieder (in den 90er Jahren, als es vier waren) zu einem privaten Besuch das Land betraten. Michael Stipe, Mike Mills und Peter Buck (das vierte Mitglied in diesen Jahren, Schlagzeuger Bill Berry, kam nicht) besuchten das Naturschutzgebiet Mbaracayú, nachdem sie eine Spende an die Moisés Bertoni Stiftung geleistet hatten, die sich um den Wald kümmerte.

Sie traten in der Region auf und sagten: “Los geht’s.” Am 23. Januar 1992 landeten sie in Asunción. Alle Details wurden berücksichtigt, um ihre Entscheidung, den Wald nicht erkannt zu besuchen, zu respektieren. Und dann ging für 2 Tage in den Wald. Auf dem Weg dahin hörten sie im paraguayischen Radio ihren Song “Losing my Religion“ und erkannten wirklich weltweit bekannt zu sein. Begleitet wurden sie von einem Aché Indianer und dem Radiomoderator Mario Ferreiro. Sie übernachteten zudem im Yacht & Golf Club Hotel in Lambaré.

Sie wollten den Mbaracayú-Wald kennenlernen, da sie etwa 700.000 Dollar für die Moisés Bertoni-Stiftung gespendet hatten, die 64.407 Hektar Wald kaufte, welches ein Holzunternehmen vorhatte zu kaufen. Die Rocker aus Georgia, angetrieben von ihrem Gewissen zugunsten der Natur, haben ein lebensnotwendiges Geld für die Erhaltung des Mbaracayú-Waldes gespendet, der später von der UNESCO zum Biosphärenreservat erhoben wurde. Später veröffentlichte R.E.M. ein Album namens “Green”.

Wochenblatt / Canal 100 / parquesnacionalesdelparaguay.blogspot.com

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