Kein Wasser? “Die Menschen haben eine schlechte Angewohnheit, Pflanzen zu gießen“

Asunción: Der technische Leiter des staatlichen Unternehmens Essap, Zoilo Benítez, argumentierte, dass der Sommer die “Zeit des größten Wasserverbrauchs“ sei und die Menschen “schlechte Gewohnheiten“ hätten, wie “Pflanzen zu gießen“ der Haus, das die optimale Versorgung mit der lebenswichtigen Flüssigkeit beeinträchtigen würde.

In Bezug auf das Fehlen dieses Dienstes für indigene Gemeinschaften argumentierte er außerdem, dass “es nicht die Natur“ des staatlichen Wasserunternehmens sei, diesen Bevölkerungsgruppen zu dienen.

„Der höchste Wasserverbrauch tritt in Zeiten größter Hitze auf. Darüber hinaus haben die Menschen die schlechte Angewohnheit, Pflanzen zu gießen, Fahrzeuge und Bürgersteige zu waschen. In anderen Ländern gibt es zu diesen Zwecken ein paralleles Netzwerk zum Trinkwasser“, erklärte Benítez den Journalisten, die ihn interviewten.

Er fügte hinzu, dass das oben Genannte zum Wasserverbrauch hinzukomme, der von Dezember bis März jährlich dazu führe, dass die Nachfrage nach der lebenswichtigen Flüssigkeit die Produktionsmenge der staatlichen Sanitärdienstgesellschaft Essap übersteige.

Benitez versicherte jedoch, dass bis Ende 2022 diese Situation korrigiert sein müsste, wenn die Erweiterungsarbeiten der Aufbereitungsanlage Viñas Cue abgeschlossen seien und die Wasserproduktion 110.000 Kubikmeter pro Tag erreicht. Dies würde mehr als genug Wasser für mindestens 550.000 Einwohner von Asunción und Umgebung liefern.

Zu einem anderen Zeitpunkt wurde er gefragt, warum das Unternehmen Essap indigenen Gemeinschaften kein Wasser zur Verfügung stellt, worauf Benítez folgendermaßen antwortete: „Die Essap ist der Dienstleister für Gemeinschaften mit mehr als 10.000 Einwohnern, daher ist es nicht seine Natur, indigenen Gemeinschaften zu dienen“.

Schließlich erwähnte er, dass die Essap noch andere Wasseraufbereitungsanlagen baut, wie zum Beispiel in Limpio, Mariano Roque Alonso und Emboscada.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Beitragsbild Archiv

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14 Kommentare zu “Kein Wasser? “Die Menschen haben eine schlechte Angewohnheit, Pflanzen zu gießen“

  1. Ohhhhh, es ist einmal ein Wuuuuuunder geschehen, der höchste Wasserverbrauch tritt in Zeiten größter Hitze auuuuuf.
    Da soll mir der Herr mal ein Land erwähnen, welches zu diesen Zwecken ein paralleles Netzwerk zum Trinkwassersystem führt! Selbst in DÖCHL spült man mit Trinkwasser. So ein Schmarrn.
    Einen Tritt in den Hintern, den er gleich seinen Untergebenen weitergeben kann in dieser trägen und korrupten Institution, dann wird vielleicht etwas verbessert. Geld bekommens ja genug vom Kongress, davon setztens gerade mal 11,99 % um. Bei 100% Gehaltsbezug selbstverständlich.
    Und ja, was sollen denn die Bürger sonst machen bei der Hitze, die Reichen haben für ihre Pflanzen auch etwas bezahlt. Sollens die etwa verdorren lassen und dann neue kaufen. Da interessiert die doch einen Dreck. Und ja, im Sommer, da benutzt man seinen Pool vermehrt. Ganz im Gegensatz im Winter. Ist ja auch logisch man. Oder nicht!
    ESSAP ist und bleibt ein unfähiger, korrupter staatlicher Saftladen. Sieht man schon bei den Jefes, die ihren Ingenieur wohl im Gongo, Sambi oder Paragauy vielleicht absolviert haben. Da können die Untergebenen auch nichts dafür.

    1. „Da soll mir der Herr mal ein Land erwähnen, welches zu diesen Zwecken ein paralleles Netzwerk zum Trinkwassersystem führt!“
      Das Land ist Zypern! Dort gibt es Trinkwasser und Brauchwasser in getrennten Systemen.

      1. Ich war schon zweimal in Ferien au Zypern. Davon habe ich nichts mitbekommen. Das kann allerdings schon sein, denn speziell darauf habe ich nicht geachtet. Wird vermutlich auch seine Nachteile haben: teuer. Andererseits sicher vernünftig, Wasser nicht erst aufzubereiten, um es dann als Häusl-Spülung zu verwenden.

  2. Die essap liefert kein Trinkwasser sondern nur Brauchwasser, das nur zum waschen, poolfuellung etc geeignet ist und keinesfalls zum Trinken. Also machen alle essap Kunden alles richtig und nur der essap Chef versucht sein Versagen den Buergern in die Schuhe zu schieben.

    1. Sie haben vollkommen recht. Das Wasser stinkt so eins nach Chlor, dass wir dieses Wasser – wenn denn nicht stundenlanger Unterbruch – für alles gebrauchen, nur nicht zum Trinken. Für die Spülung der Toilette is gu(o)d, zum Kochen wohl notgedrungen, kann man ja nicht seine Hörnchen mit Mineralwasser kochen und dann alles wegschütten. Dh. können schon, kommt aber ein wenig teuer auf die Dauer.

  3. Vorschläge zur Verbesserung der Trinkwasserversorgung:
    1. Sämtliche Pools zuschütten
    2. Autowaschen verboten, Bürgersteige sowieso
    3. Duschen nur noch 2 x die Woche erlaubt
    4. Pflanzen und Sträucher, sowie ein evtl. Gemüsegarten bewässern verboten bis zur totalen Verwüstung
    5. Trinkwasser rationieren
    Die Liste kann beliebig erweitert werden. Endzustand ist dann eine Afrikanisierung des Landes, in einem Land mit den größten natürlichen Wasserreserven der Welt. Wie verblödet kann man eigentlich noch sein?

  4. Zumindest für schwimmbäder sehe ich schwarz. Da wird auch wegen der mücken was kommen. Ich habe auch schon gelesen, dass es in kroatien so ein verbot gibt. Ob jetzt nur regional und wie genau, konnte ich leider keine info finden.
    Brunnen wären dann der nächste punkt. Und schon purzeln die preise der villen. Aber sie werden glücklich sein eenn sie nichts mehr besitzen.

  5. Moyses Comte de Saint-Gilles

    Keine gute Idee nur einmal in der Woche die Leute baden zu lassen. Der Mief waere nicht auszuhalten – besonders bei 70 jaehrigen Rentnern die mit einer 20jaehrigen Me+ Puppe eine Beziehung fuehren.
    Kaufen sie sich ein Ozon Geraet.
    https://www.amazon.com/A2Z-Ozone-MP-5000-Multi-Purpose/dp/B00K7120F0/ref=dp_prsubs_2?pd_rd_i=B00K7120F0&psc=1
    Nach der Wasserbehandlung koennen sie das Wasser in 30 Minuten Trinken.
    Technisch gesehen soll sowas sogar Faekalienwasser trinkbar machen indem es alle Viren und Bakterien abtoetet.
    Das ist die beste, effektivste und billigsten Loesung. Zudem neutralisiert es Gifte im Wasser entnimmt dem Wasser aber die meisten Mineralien (Nachteil).

    1. Wissenschaftler empfehlen sogar, nur zwei bis dreimal pro Woche zu duschen. Selbstverständlich sich täglich die Beugen zu waschen. Aber der Haut tut es nicht gut täglich zweimal – bei den Eingeborenen sechs Mal am Tag, vor allem wenn der Alemam de Ms. darauf wartet, bis sein Auto repariert wurde – zu duschen.
      Dieses Problem haben die vermutenden, unterstellenden, helle-sehenden, ehemalige unter die Kommenare anderer brünzelnden PY-Sonnnebrilly-Willys und Mayas natürlich nicht. Sie sind meinem Ratschlag gefolgt sich ihre grünen Füße mal zu waschen. Und augenscheinlich scheint es zur neuen Lebensaufgabe geworden zu sein. Nebst grüne Füße waschen interessieren sie sich wohl nicht mehr für meine Kontonummer, nebst Facebock-like-like gibt es die Zeit sowieso nicht her mehr unter meine Kommenarte zu brünzlen.
      Jo, hä, hä, ist schon recht, Albrecht (Albert, die Spinne, Cabron, Tom, Buzzli, Anton, Archebald de Prost, Barracuda, Bart, caziquelambare, Gaskocher mit Mountenbikekartus, Gemuese, Habakuk, Hermine, Hildegunde, Heinrich-Pestalozzi, Hildegunde-Hermine, Waldemar, Hermann 1 + 2, Buchholz, Hexenjagd, Hildegunde, Hirnlosis, hirten123, Ingo Natalicio, Intelligenzbolzen, Jahn, Joerg H Schrabig, Pedro, Karl ab und zu Fackler, Kunstoffinschinoer, Kururu, Laetsche, Lauterbach, Michaela Dr Dr Buena, lorri, step-by-step, lumilu, Marandro, Marie, Freedom, StephanieR, Menschenfreund (lumilu), Neuer, paragauyo, Py-er, Peter K., Rafael, Regina, Heintz, Rocco, Roland, Rolf Gürklipflückli, Schroeder, Sig Kahn 1 bis 999 Wikinger mit Armprust in Rebaradur, todoCarne, Unica, derlis, Vollpfosten im Schneebrunz, weltweit, witz, lauterbach, P. Lauer…) und viele frustriert-neidische Fans mehr.

      1. Moyses Comte de Saint-Gilles

        Wow. Da naehert sich „die Welt“ ja so langsam am „old order mennonite way of life“ an. Die orthodoxen Zeitgenossen duschten sich auch nur 1mal pro Woche – aus „Demut“ wie sie behaupten.
        Der Englaender sagte dann: „you smell ‚em before you see ‚em“ – „du bekamst sie zu riechen bevor du sie zu sehen bekamst“ (wenn man sich z.B. auf dem Wege begegnete oder auch im Wald roch man sie bevor man sie in den Bueschen sah).
        Amish & Co.
        In kalten Laendern wie Europa und Nordamerika kann man ja ruhig 3 Tage mal ungeduscht bleiben wenn man staendig mit Anoraks fuer -20 bis -40 Grad Kaelte eingewickelt ist. Mir scheint fast daher kommt eher diese mennonitische Tradition da sie ja aus Mitteleuropa stammen.
        Nur in warmen Laendern ist das keine gute Idee da man eben mehr „transpiriert“.

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