Riera kündigt modernste Scanner zur Suche nach Entführten durch die EPP an

Asunción: Der Innenminister teilte mit, dass am Montag technische Geräte aus Deutschland vorgestellt werden, die von der Polizei und der Staatsanwaltschaft eingesetzt werden sollen, um die Suche nach Personen zu intensivieren, die von der bewaffneten Gruppe entführt wurden.

Innenminister Enrique Riera kündigte die Einführung modernster Scanner an, die bei Suchaktionen nach Entführten der selbsternannten Paraguayanischen Volksarmee (EPP) zum Einsatz kommen sollen.

In einem Interview mit dem Radiosender 1020 AM bestätigte der Staatssekretär, dass die technischen Geräte aus Deutschland stammen und am kommenden Montag offiziell vorgestellt werden. Die Geräte ermöglichen es, Objekte in einer Tiefe von bis zu 40 Metern unter der Erde aufzuspüren.

Wie er erklärte, werden die Scanner gemeinsam von der Nationalpolizei und der Staatsanwaltschaft eingesetzt, um die Suche nach Personen zu intensivieren, die nach ihrer Entführung durch die bewaffnete Gruppe weiterhin vermisst werden.

Riera wies darauf hin, dass diese Aufgabe aufgrund der geografischen Gegebenheiten des Landes, das noch immer über ausgedehnte Waldgebiete und schwer zugängliche Gebiete verfügt, komplex ist.

„Mit 44 % Waldfläche gibt es immer noch wirklich unzugängliche Orte”, sagte er und verwies dabei auf die dichte Vegetation und die Bodenbeschaffenheit in einigen Regionen.

Der Minister wies auch darauf hin, dass die Polizei durch ihre Ermittlungsarbeit zu gegebener Zeit eine Verlagerung von Mitgliedern der bewaffneten Gruppe vom Cerro Guazú in das Naturschutzgebiet Reserva Natural del Bosque Mbaracayú festgestellt habe, das er als Operationsgebiet bezeichnete und das in einer Entfernung von etwa 120 Kilometern in gerader Linie liegt.
Riera erklärte, dass die Geräte für den dauerhaften Einsatz bei Suchaktionen zur Verfügung gestellt werden und dass die für ihre Bedienung zuständigen Mitarbeiter geschult werden sollen.

Außerdem wies er darauf hin, dass die Technologie in Abstimmung mit den Familien der Opfer eingesetzt wird, die seit Jahren Antworten über den Verbleib ihrer Angehörigen fordern.

Der Innenminister bekräftigte, dass die Suchaktionen kontinuierlich fortgesetzt werden sollen, um Informationen zu erhalten, die Aufschluss über das Schicksal der Entführten geben und ihren Angehörigen Antworten liefern.

Wochenblatt / El Nacional

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