Rio Pilcomayo verseucht…

Potosi: Ein Schutzwall der hochgiftige Abfälle aus dem Bergbau sicherte, ist gebrochen. Die Minenabfälle konnten so in einen Bach und von dort in den Rio Pilcomayo gelangen.

Die Umweltkatastrophe ereignete sich am Freitag in der Stadt Canutillas de Potosi in Bolivien. Die  Minengesellschaft Santiago Apostel, welche für den Schutzwall zuständig ist, baut in diesem Gebiet Silber, Zink und Blei ab. Dieser Dammbruch gefährdet das Leben von Hunderten von Menschen der Städte Potosi, Chuguisaca und Tarija.

Der Staatsanwalt der Provinz Cornelio Saavedra, Jorge Luis Rias, informierte in einem Radiointerview, dass er persönlich Proben genommen hat, die sich auf dem Weg zur Untersuchung befinden. Weiterhin ordnete er die sofortige Einstellung aller Arbeiten in der Mine an. Die Minengesellschaft hat sich nicht an die Auflagen des Umweltschutzes gehalten, so fehlt bei dem Schutzwall die Geomembran (spezielle Folie). Der Staatsanwalt wird Anklage erheben.

Der Rio Pilcomayo hat sein Quellgebiet in Orcuro und fließt nach 2000 Km in den Rio Paraguay. Diese Umweltkatastrophe betrifft Bolivien,Argentinien und Paraguay.

(Wochenblatt/UltimaHora)

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3 Kommentare zu “Rio Pilcomayo verseucht…

  1. Wie überall üblich hat auch hier die Kontrolle beim Bau des Schutzwall gefehlt, denn selbst Blinde können erkennen, dass hier das Wichtigste fehlt, eine Membrane.
    Sicherlich Schmiergeld hat den Kontrolleur blind gemacht.