Rufmord-Kampagne gegen einen Deutschen in Paraguay

Ñemby: Am 27. November 2018 erteilte Frau Dagmar P. einen schriftlichen Auftrag für den Bau von drei Appartements. Sie zahlte eine Anzahlung in Höhe von 200.000 Euro in bar. Seit mehr als zwei Jahren wird eine Rufmord-Kampagne gegen Horst D. Deckert geführt.

Wie mit allen Auftraggebern vereinbart, sollte Frau Dagmar P. samtliche entstehenden Kosten und Nebenkosten sowie eine Aufwandsentschädigung von zehn Prozent dieser Kosten und Nebenkosten bezahlen, bevor ihr das Eigentum an den Appartements notariell übertragen wird.

Da Frau P. 16 Monate lang in einem unserer Apartments neben der Baustelle wohnte, besichtigte sie die Apartments während der Bauzeit regelmäßig.

Außerdem erteilte sie dem Bauunternehmen, das die Apartments baute, einen zahlungspflichtigen Änderungsauftrag für ihre drei Appartements, der auch ausgeführt wurde.

Frau P. nahm die Appartements ohne Reklamationen ab, nahm die Schlüssel entgegen und bezog das Appartement im Erdgeschoss. Reklamationen gab es keine.

Am 11. August 2021 kündigte Frau P. die Restzahlung an. Entgegen der Vereinbarungen im Bauauftrag zahlte Frau P. jedoch nicht.

Terminvorschläge für ein Gespräch ignorierte sie. Eines Tages zog sie aus der Wohnung aus.

Obwohl in Paraguay niemand seine Anzahlung bei nicht voll bezahlten Immobilien zuruckverlangen kann, war es von Antang an unsere Firmenpolitik, Anzahlungen nach Abzug entstandener Kosten zurückzuerstatten, wenn der Auftraggeber aus irgendwelchen Gründen nicht mehr zahlen kann. So haben wir es mindestens fünfmal gehandhabt.

Deshalb wollten wir Frau Dagmar P. das von ihr bezahlte Geld abzüglich der von ihr verursachten Kosten, ohne Anerkennung einer Rechtspflicht, zurückzahlen.

Nachdem wir im Oktober 2023 eine Wohnung verkauft hatten, wollte unser Rechtsanwalt Frau Plate am 27. Oktober 2023 einen Scheck über 800 Millionen Guaraníes übergeben.

Frau P. nahm das Geld jedoch nicht an, sondern schickte unseren Anwalt zu ihrer Anwältin. Auch die Anwältin von Frau P. nahm den Scheck nicht an.

Daraufhin haben wir den Scheck bei einer Notarin hinterlegt, um die Ablehnung der Zahlung beweisen zu können. (Zeugen: Rechtsanwalt und Notarin)

Warum hat Dagmar P. die 800 Millionen Guaraní nicht angenommen?

Weil sie mit ihren Anwälten eine Hausdurchsuchung durch die Staatsanwaltschaft organisiert hatte, die bereits für den 3. November 2023 terminiert war. Und so kam es auch.

Unter großem Aufsehen rückte die deutsch-paraguayische Staatsanwältin mit etlichen Polizisten an. Unsere Nachbarn standen mit ihren Kameras bereit.

Wie der Sachverhalt und das Urteil vom 4. Juli 2025 (siehe weiter unten) jedoch belegen, gab es nie einen Grund für die Hausdurchsuchung. Es wäre auch leicht gewesen, diese abzusagen.

Ich ziehe deshalb das Fazit, dass es Frau Dagmar P. weder um ihre Wohnung noch um Geld ging.

Worum ging es Frau P. dann?

Offensichtlich ging es ihr von Anfang an um Rufmord. Vielleicht hoffte sie gemeinsam mit ihren Anwälten, auf diese Weise mehr Geld aus uns herauspressen zu können.

Nachdem sie 200.000 Euro in ein zehn Hektar großes Grundstück mit Badestrand am Río Paraná in Encarnación investiert hatte, erwarb sie zwei weitere Grundstücke, deren Kaufpreis mit der Investition verrechnet wurde.

Selbstverständlich existiert darüber ein notarieller Kaufvertrag, sodass sie nach wie vor Eigentümerin dieser beiden Grundstücke ist. Sie kann die Grundstücke jederzeit verkaufen.

Trotzdem hat Frau Dagmar P. gemeinsam mit ihren Anwälten ein rechtswidriges Embargo auf das Vermögen unserer Firma erwirkt. Paradoxerweise ist durch dieses Embargo das Katasteramt blockiert, die Titel auszustellen. Die Titel können erst ausgestellt werden, wenn das Embargo aufgehoben wurde. Wann dies geschieht, liegt nicht in unserer Macht.

Dadurch behindert Frau P. alle anderen Apartmentkäufer in den Projekten 2 und 3 sowie die Grundstückseigentümer in Encarnación, die auf ihre Titel warten, widerrechtlich.

Obwohl die drei Kläger die Ausstellung der Titel blockieren, haben sie mich verklagt, ich hätte keine Titel ausgestellt. Ist das nicht unglaublich? Die Titel werden vom Katasteramt ausgestellt, nicht von mir.

Die Betroffenen können sich bei Frau P. und ihren Anwälten bedanken.

Gerne stelle ich Ihnen hier die Übersetzung des rechtskräftigen Urteils zur Verfügung.

Dass die Staatsanwaltschaft Revision eingelegt hat, ist normal. Das steht jedem Beteiligten zu. Wenn das Urteil bestätigt wird, steht jedem noch die Möglichkeit offen, vor das höchste Gericht Paraguays zu ziehen.

Inzwischen wurde mir von mehreren Seiten bestätigt, dass es in Paraguay Anwaltskanzleien gibt, die sich darauf spezialisiert haben, ausländische Investoren zu ruinieren.

Hierzu ein klares Wort an die Eigentümer der von uns im Auftrag gebauten Apartments:

Sie sind der Investor!
Wir haben lediglich das gebaut, wozu Sie uns beauftragt haben.
Mit ihrem Rufmord schädigen Frau Plate, ihre Anwälte und alle, die sich diesem anschließen, sich selbst als Investoren.
Wir haben 47 Apartments im Auftrag von Investoren gebaut. Reklamationen gab es keine. Die Bauqualität kann gerne besichtigt werden, sodass sich jeder ein eigenes Bild machen kann.

Zum in bestimmten Telegram-Gruppen verbreiteten Rufmord:

Während des Prozesses, der mit meinem Freispruch am 4. Juli 2025 abgeschlossen wurde, haben wir einige Mitglieder des Rufmord-Komplotts als falsche Zeugen identifiziert. Sie haben unter Eid entsprechende Falschaussagen gemacht.

Trotz meines Freispruchs erdreisten sich diese Leute, diese Rufmordkampagne zu betreiben.

Wir werden sie alle wegen Rufmord und Schadensersatz belangen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Horst Dieter Deckert

In diesem Zusammenhang bitten wir auch Frau Dagmar P. ihre Sichtweise darzulegen, im Falle sie wünscht das.

Wochenblatt / Leserbrief

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