Ruinen von Humaitá renoviert

Was lange währt wird endlich gut, ein altbekanntes Sprichwort, es hat nun auch die berühmten Ruinen in Humaitá, Departement Ñeembucú, erreicht. Die Renovierungsarbeiten sind abgeschlossen, ein großes Plus für das Touristenziel in den kommenden Sommermonaten.

Staatspräsident Horacio Cartes nahm persönlich an der Eröffnungszeremonie teil, nun kann die Bevölkerung offiziell die Neuerungen besichtigen. Schwerpunkt der Arbeiten war die Uferpromenade aber auch weitere Sanierungen fanden statt. Das Projekt erforderte eine Investition in Höhe von 1,2 Milliarden Guaranies, die Gelder stammen aus dem binationalen Wasserkraftwerk Yacyretá (EBY).

Es war dringend notwendig, an dieser historischen Stätte Paraguays einzugreifen, hohe Niederschlagsmengen waren hauptsächlich verantwortlich dafür, dass Wasser in das Gebäude eindrang und Schäden verursachte, schon über einen längeren Zeitraum.

Der Ingenieur Roque Mendoza, zuständig für die Bauaufsicht, betonte, das Unternehmen Tecsul SA führte die Arbeiten durch. Sie legten eine neue Uferpromenade auf einer Länge von 200 Metern an, dabei wurde die Böschung neu aufgefüllt sowie Entwässerungskanäle eingebaut, damit Regenwasser schneller abfließen kann.

Mendoza fügte weiter an, dass etwa 2.300 Kubikmeter Steine verbaut sind und darauf geachtet wurde, das historische Bild im Einklang zu behalten. Auch das neu angelegte Geländer fügt sich harmonisch in das Landschaftsbild ein. Die Abschlussarbeiten umfassten auch eine Sanierung der Parkanlage, hier sind mehrere Bäume und Sträucher gepflanzt worden sowie weitere Maßnahmen an der Grünanlage erfolgt, unter anderem auch neue Parkbänke.

Quelle: Ultima Hora

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