Schatzfieber greift in Luque um sich

Luque: Eine zweite Gruppe von Hobbyforschern, die parallel zu Wilson Samudio Rios agierte, erklärte nun auch das zweite Versteck des Goldschatzes von 1868 zu kennen, welches wie auch das andere nahe der Bahnschienen in Luque liegt. Das zweite Versteck befindet sich jedoch auf einem Privatgrundstück weswegen die Bergung jederzeit durchgeführt werden kann, ohne staatliche Einschränkungen. Wenn da Gold gefunden werden würde, müssten es die Sucher mit dem Grundstückseigentümer teilen.

Der Minister des Obersten Gerichtshofes Victor Nuñez kennt die zweite Gruppe von Schatzsuchern. Er selbst sagt von sich nur ein Geschichtenkenner zu sein, ohne selbst zu suchen. Seine Bekannten jedoch hätten eine von drei Schatzkarten, die nötig war um den Ort genau zu lokalisieren.

Guillermo Soria, ein alter Angestellter der Eisenbahngesellschaft und heute Verantwortlicher für das Museum im Hauptbahnhof an der Plaza Uruguaya bestätigte, dass seit einigen Tagen diese Version vom Fund des Goldschatzes aus dem Tripel Allianz Krieg nahe des Jukyry Baches im Umlauf ist.

Die Goldbarren waren damals Eigentum des Staates und sollten aus Sicherheitsgründen aus dem Stadtzentrum nach Ypacaraí gebracht werden. Da kamen sie jedoch nicht an.

In und um Luque wurde schon an vielen Orten nach dem Schatz gesucht und gegraben. Im vergangenen Jahr war Ronaldo Lugo, Bruder des Ex Präsidenten Fernando Lugo, an einer Suche nach plata yvyguy im Bahnhof von Patiño beteiligt.

(Wochenblatt / Abc)

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