Schmuggel trifft Wassermelonenbauern hart

San Pedro: Das auf Länderebene erlebte Szenario des Schmuggels verursacht in verschiedenen Bereichen weiterhin große Schäden. Mehrere Gewerkschaften und Institutionen äußerten sich zu den großen Verlusten.

Die geringe Kontrolle durch die Behörden zur Beseitigung dieses Problems löst in verschiedenen Sektoren große Besorgnis aus und gefährdet Produktion und Arbeitsplätze.

Der Agrarsektor ist am meisten von diesem Szenario betroffen und die Auswirkungen dieser Geißel auf große und kleine Erzeuger führen zu großen Verlusten. Wassermelonen- und Zwiebelbauern beklagen sich, dass ihre Produkte nicht in der erforderlichen Menge verkauft werden können.

Der Schmuggel übt einen unlauteren Preiswettbewerb aus, der es unmöglich macht, die notwendigen Einnahmen aus der lokalen landwirtschaftlichen Produktion zu erzielen. Diesbezüglich sprach der Ingenieur und Techniker des Landwirtschaftsministeriums Ariel Bareiro mit Journalisten und drückte die große Besorgnis aus, die Wassermelonenbauern aus dem Departement San Pedro erfahren. „Die Preise für geschmuggelte Wassermelonen schaden der nationalen Produktion drastisch. Der Unterschied ist enorm. Die Landwirte verlangen für eine Wassermelone zwischen 20.000 Gs. und 35.000 Guaranies. Geschmuggelte kosten nur zwischen 10.000 Gs. und 12.000 Guaranies“, erklärte Bareiro.

Es gibt 499 Erzeugerfamilien, die vom Landwirtschaftsministerium (MAG) im Departement San Pedro unterstützt werden, mit einer Produktion von 130 Hektar Wassermelonen, von denen 5.000 Tausend Früchte pro Hektar geerntet werden. Diese Familien sind gezwungen, die Preise ihrer Produktion zu halbieren, um den Schmuggel zu bekämpfen. Dies generiert sehr wenig wirtschaftlichen Ertrag, den sie aus all der Arbeit erhalten, die sie als Produzentengemeinschaft leisten.

„Die Wassermelonenbauern haben ihre Preise halbiert, um dieses Problem anzugehen. Auch bei der Verlagerung der Produktion stießen sie auf ein großes Hindernis. Sie haben kein großes Fahrzeug, das in der Lage ist, alles, was sie produzieren, für den Verkauf in die Hauptstadt zu bringen. Wir hatten ein wichtiges Treffen mit anderen Technikern aus dem MAG und es wird über die Anschaffung eines Sattelzuges verhandelt“, sagte Bareiro.

Schließlich hob er aber hervor, dass es mehrere vom Landwirtschaftsministerium geförderte Programme und Projekte gebe, durch die eine wichtige Ausbildung für Kleinbauern erreicht werde.

Wochenblatt / La Nación

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