Rund 3.000 Paraguayer reisen zur Weltmeisterschaft in die USA

Asunción: Der Reisebüro-Verband Asatur gab bekannt, dass sich etwa 2.500 Landsleute für eine Reise über eine Agentur entschieden haben, um Flüge, Transfers, Hotels und Eintrittskarten abzusichern.

Ab diesem Wochenende herrscht am Flughafen Silvio Pettirossi reger Betrieb, da viele zur Weltmeisterschaft aufbrechen. Die Vorfreude ist am Flughafen Silvio Pettirossi bereits spürbar, wo die ersten Landsleute abfliegen, um die „Albirroja“ (die paraguayische Nationalmannschaft) bei der WM 2026 anzufeuern.

José Brunetti, kommerzieller Leiter eines Reisebüros, erklärte, dass der „Massenaufbruch“ an diesem Wochenende, zwischen Freitag und Samstag, beginnen wird. Es wird erwartet, dass die Hauptreisetage mit den meisten Abflügen zu dem Sportereignis am Dienstag und Mittwoch nächster Woche sein werden.

„Wir schätzen, dass etwa 3.000 Landsleute reisen werden“, sagte Brunetti gegenüber dem Radiosender Monumental 1080 AM.

Er fügte hinzu, dass insgesamt 2.500 Paraguayer über Reisebüros buchen. Der Rest seien die eher „Abenteuerlustigen“, die auf eigene Faust reisen – oft, weil sie eine Unterkunft bei Verwandten oder Ähnliches haben.

Preise für WM-Pakete

Der Tourismus-Experte gab an, dass die Reisebüros Pakete anboten, die Stadiontickets, Hotel, Flüge und Transfers zu den Stadien enthielten.

  • Früherer Preis: Ab 4.000 US-Dollar (ca. 24.400.000 Guaraní).

  • Aktueller Preis: Mittlerweile kostet dasselbe Paket sicher schon 6.000 US-Dollar (ca. 36.600.000 Guaraní) – also fast das Doppelte.

Laut einer Analyse des Wettrechners AceOdds für Bloomberg Línea wird geschätzt, dass es paraguayische Fans im Durchschnitt 63.430 US-Dollar kosten würde, ihrer Nationalmannschaft von der Gruppenphase bis ins Finale zu folgen. Darin enthalten sind Flüge, Unterkunft, Tickets, Verpflegung und Getränke. Nach aktuellem Wechselkurs würde diese Summe für zwei Personen rund 386.923.000 Guaraní betragen.

Das erste Spiel

Die „Albirró“ feiert ihr WM-Debüt am kommenden Freitag, den 12. Juni (dem Feiertag zum Frieden von Chaco), gegen einen der Gastgeber: die USA.

Wochenblatt / Extra

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