Sesam im Chaco

Teniente Manuel Irala Fernández: Bewohner im Chaco sollen im Rahmen eines Projekts, das sich “Chaco Sustentable“ nennt, Sesam anbauen. Sollte dies erfolgreich sein, will man das Vorhaben weiter ausweiten.

350 Hektar sind für den Anbau vorgesehen. Das Projekt ist Teil einer Vereinbarung zwischen der Kommune, der Regierung und einer Solidaritätsstiftung. 800 Kilo pro Hektar an Ertrag werden angestrebt.

Laut dem Landwirtschaftsminister aus dem Departement Presidente Hayes, Juan Carlos Altemburger, sollen zuerst 350 ha für das Ausbringen von dem Saatgut vorbereitet werden. In erster Linie Sesam, aber auch Bohnen, Mais und Kürbis. Im Augenblick bereiten die Bewohner ihre Böden mit leichten und schweren Pflugmaschinen zur Aussaat vor. Es fallen für sie dabei wenige Unkosten an.

Im Rahmen der Vorbereitungen bei dem Projekt werden zwei Traktoren mit schweren Bodenverarbeitungsgeräten durch die Departementsregierung, ein Traktor von der Gemeinde und zwei Traktoren mit Sämaschinen von dem paraguayischen Institut für Agrartechnologie (Ipta) zur Verfügung gestellt.

In der ersten Februarwoche sollen alle Arbeiten für das Ausbringen des Saatguts beendet sein.

Das Projekt “Chaco Sustentable“ zielt darauf ab, den Lebensstandard des am stärksten gefährdeten Sektors im Chaco zu verbessern. Dies soll in erster Linie durch eine Erzeugung von wirtschaftlichen Einkommen bei der Vermarktung von Sesam erfolgen.

Das Förderprogramm kommt rund 4.000 Familien zugute. Die technische Hilfe für die Landwirte ist fortlaufend, sodass 800 Kilo Ertrag beim Sesam pro ha erreicht werden sollen.

Wochenblatt / ABC Color

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