Asunción: Die Vereinigung „Frente de Unidad de las Fuerzas Públicas“ hat für diesen Dienstag eine Mobilisierung vor dem Nationalkongress angekündigt, zeitgleich mit der legislativen Debatte über die Reform der Staatskasse. Der Sektor betont, dass die Initiative unter seinen Mitgliedern große Besorgnis über die möglichen Auswirkungen auf ihre Sondergesetze und erworbenen Rechte auslöst.
Der Präsident des Verbandes, Gregor Paredes, erklärte in einem Interview, dass der Aufruf der Notwendigkeit entspringe, das Vorsorgesystem der pensionierten Polizisten und Militärs zu schützen, die der Organisation angehören. „Die Verteidigung unserer Sondergesetze ist festgeschrieben; heute sehen wir mit großer Sorge, dass diese aufgehoben werden sollen“, drückte er aus.
Paredes erläuterte, dass die Vereinigung mehrheitlich pensionierte Angehörige der Nationalpolizei – sowohl Offiziere als auch Unteroffiziere – vereint und dass sich in den letzten Monaten auch Militärangehörige im Ruhestand angeschlossen haben. Er stellte zudem klar, dass die Erklärung ausschließlich im Namen ihrer Mitglieder erfolgt.
In einem Kommuniqué rief der Verband Kameraden, Arbeiter, Ruheständler und Bürger dazu auf, sich ab 07:00 Uhr vor dem Sitz der Legislative zu versammeln. In der Botschaft bezeichnen sie die Mobilisierung als eine „legitime, friedliche und demokratische Verteidigung“ ihrer Rechte.
Die Behandlung der Reform der Staatskasse hat zu gegensätzlichen Positionen zwischen verschiedenen Sektoren geführt, während der Kongress die Analyse der vorgeschlagenen Änderungen am Rentensystem vorantreibt.
Bleibt abzuwarten wie die Uniformierten sich gegenüber den pensionierte Polizisten und Militärangehörigen verhalten.

Die Nationale Universität von Asunción (UNA) hat einen unbefristeten Streik aller akademischen, administrativen und sozialen Dienste begonnen, um gegen die Fortschritte des Reformprojekts der Staatskasse im Nationalkongress zu protestieren. Die Maßnahme betrifft sogar die Ambulanzen des Hospital de Clínicas, obwohl wesentliche und Notfalldienste wie die Notfallversorgung, hochkomplexe Operationen, Intensivpflege, die Bereitstellung lebenswichtiger Medikamente und die Aufnahmeprüfungen für die Fakultäten für Medizin und Zahnmedizin aufrechterhalten bleiben.
Die Entscheidung wurde am Samstag, dem 7. Februar, während einer außerordentlichen Sitzung des Hochschulrats getroffen, um den Vorschlag der Gewerkschaft der Lehrkräfte der Einrichtung zu unterstützen. Gemäß dem Beschluss N° 28/26 gilt die Maßnahme für alle Einheiten, Institute und Zentren der Universität.
Wochenblatt / El Nacional















