“So wie Paraguay aussieht, ist es eine Schande“

Asunción: Martha Chamorro, Vizepräsidentin des Verbands der Reisebüros und Tourismusunternehmen (Asatur), wies darauf hin, dass sich der Sektor nach der schwierigen Situation während der Covid-19-Pandemie weiter erholt habe. Sie beklagte sich aber darüber, wie es im Land aussehe.

Die Vizepräsidentin des Verbandes der Reisebüros und Tourismusunternehmen sagte, dass sich der Sektor nach zwei schwierigen Jahren aufgrund der Pandemie weiter verbessert habe.

In diesem Sinne wies sie darauf hin, dass in der Karwoche 100 % der Touristenpakete verkauft wurden. Die beliebtesten Ziele paraguayischer Reisender waren Brasilien, die Karibik, Kolumbien, Argentinien und Punta Cana.

„Viele Menschen sind wieder gereist, die Pandemie scheint vorbei zu sein“, sagte Chamorro gegenüber dem Radiosender Monumental 1080 AM. Sie fügte an, dass sie im Mai ein vollständiges Panorama der gesamten Wirtschaftsbewegung des Sektors haben werden.

Andererseits sprach Chamorro aber über die Notwendigkeit, das Erscheinungsbild des Landes zu verbessern, um ein Zentrum des Tourismus zu werden.

„Das Land sauber zu haben ist ein wichtiger Punkt und ich denke, dass die Behörden das immer noch nicht verstehen. So wie Paraguay aussieht, wie es ist, ist eine Schande. Es tut mir leid, heute Touristen nach Paraguay zu bringen“, räumte sie ein und wies darauf hin, dass Paraguay viel zu zeigen habe.

In diesem Sinne wies sie auf die Notwendigkeit einer koordinierten Arbeit mit den Bürgermeistern und Gouverneuren hin. „Wir brauchen diese Vereinigung von Bürgermeistern und Gouverneuren, um daran zu arbeiten, das Land attraktiv zu machen“, sagte Chamorro abschließend.

Wochenblatt / Ultima Hora / Beitragsbild Archiv

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3 Kommentare zu ““So wie Paraguay aussieht, ist es eine Schande“

  1. DerEulenspiegel

    Wie Recht doch diese Dame hat. Ob das was nützt? Ob sich da irgend jemand angesprochen fühlt?

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    3
  2. Tatsächlich geht einem der Müll schon auf die Nerven. Nur, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, somit fällt einem das irgendwann gar nicht mehr auf.
    Wir waren gestern hier bei „Nueva Alborada“. tatsächlich, kein Müll an der Straße, das fiel sofort auf. Warum geht das dort?
    Wir sind bis zum Parana runter, alles sauber, gepflegt, überall! Ein erster Lichtblick.

  3. Nebst dem Müll sind viele Gebäude auch nicht besonders schön, überall diese nicht verputzten und nicht angestrichenen Mauern, immer die gleich hässliche Farbe. Für häusliche Schönheit haben die hier überhaupt kein Auge. Alles verwildert – okay, wächst auch wie verrückt – aber die sind hier wirklich faul und machen nur alle paar Jahre was. Wenn nicht gerade in einem gehobenen Viertel sieht hier einfach alles hässlich, verkommen, verfallen, kaputt aus. Selbst eine Friedhofsmauer. Aufgrund fehlender Wassersperre sieht man an fast jedem Haus den Schimmel, selbst wenn es auf der Vorderseite verputzt und angestrichen ist. Also für das Auge ist der Paragauy nun mal wirklich nichts Schönes. Wenigstens schön bunt mit all dem herumliegenden Müll. Ist ja immerhin schon mal etwas.