Asunción: Mit einem Index für Lebenshaltungskosten inklusive Miete von 21,70 platziert sich die Hauptstadt von Paraguay als die zweitgünstigste Metropole des Kontinents. Sie liegt damit nur hinter La Paz und weit unter Buenos Aires oder Montevideo, deren Kostenniveau fast doppelt so hoch ausfällt.
Laut Daten von Numbeo positioniert sich Asunción im Jahr 2026 als die zweitgünstigste Hauptstadt Südamerikas, wenn man den kombinierten Index aus Lebenshaltungskosten und Miete betrachtet. Mit einem Wert von 21,70 liegt die paraguayische Hauptstadt lediglich hinter La Paz (18,98) und lässt alle anderen untersuchten Hauptstädte der Region hinter sich.
Das Ranking verdeutlicht erneut die Kluft zwischen den preiswerten Städten und dem Rest der Region. Hinter Asunción folgen Brasilia (22,70), Quito (23,40) und Bogotá (23,70). Hauptstädte wie Lima (26,10) und Santiago (29,50) bewegen sich bereits auf einem spürbar höheren Kostenniveau.
Am Ende der Tabelle konzentrieren sich die teuersten Hauptstädte des Subkontinents. Buenos Aires (34,30) und Montevideo (38,50) weisen die höchsten Indizes auf – sie sind fast doppelt so teuer wie Asunción. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines stärkeren Inflationsdrucks und einer Verteuerung des Wohnraums in diesen Ländern.
Diese Platzierung spiegelt wider, dass Asunción niedrige Lebenshaltungskosten mit makroökonomischer Stabilität und einer noch erschwinglichen städtischen Struktur kombiniert. Diese Faktoren sind besonders attraktiv für digitale Nomaden, regionale Unternehmen und Projekte zur Produktionsverlagerung.
Im direkten Vergleich bedeutet das Leben in Asunción signifikant niedrigere Kosten gegenüber den anderen Hauptstädten des Cono Sur. Dieser Unterschied wirkt sich sowohl auf das Haushaltsbudget als auch auf die Lohn- und operative Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aus.

Wochenblatt / Forbes Paraguay / Beitragsbild Archiv














