Asunción: Die Patrulla Caminera (Straßenpolizei) warnt vor einer Zunahme von Verkehrsverstößen auf den Nationalstraßen aufgrund des steigenden Verkehrsaufkommens und erinnert an die strikte Einhaltung der Verkehrsregeln.
Patricia Ferreira, Sprecherin der Behörde, erklärte, dass die häufigsten Vergehen das Fahren ohne vorschriftsmäßiges Licht sowie das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes seien.
„Das Einschalten des vorgeschriebenen Abblendlichts ist zu jeder Zeit, also 24 Stunden am Tag, obligatorisch – erst recht in der Nacht“, stellte sie klar.
Sie unterstrich zudem, dass die Benutzung des Sicherheitsgurtes für alle Insassen des Fahrzeugs unerlässlich ist. „Jeder Sitz hat einen Gurt, der auch benutzt werden muss; sie sind nicht zur Dekoration da. Der Gurt ist bei einem Unfall auf der Strecke lebenswichtig, da er Leben rettet“, bekräftigte Ferreira.
Darüber hinaus wies sie darauf hin, dass die Beförderung von mehr Passagieren als in der Gemeindezulassung erlaubt, ein hohes Risiko und einen schweren Verstoß darstellt. „Wegen eines einzigen Passagiers zu viel durfte dieser die Fahrt im Fahrzeug leider nicht fortsetzen. Die Person musste aussteigen, und es wurde ein Protokoll erstellt. Der Fahrer wurde mit einer Geldbuße von sechs bis zehn Tagessätzen des Mindestlohns belegt“, erklärte sie.
Ferreira erinnerte daran, dass das Bußgeld für das Nichtanlegen des Sicherheitsgurtes sechs tägliche Mindestlöhne beträgt, was aktuell 669.012 Gs. entspricht.
Wochenblatt / Radio Monumental / Beitragsbild Archiv
















Kaffeetrinker
Auf der Fahrt nach Cor Oviedo hat sich auf dem Rücksitz eine Beifahrerin abgelöst vom Gurt.
Trotz gutem Willen die Multa fürs nicht Gurt tragen zu zahlen habe ich es nicht geschafft, ich musste
so lange bei dem Auto stehen bis ich 100 000Gs auf die Ladebrücke gelegt habe.
Ich nehme jetzt immer Bolt weil mir die Wegelagerei echt zu blöd ist.
Hermann2
Wenn Sie eines in Paraguay gelernt haben, dann ist es das, daß immer die anderen schuld sind.
Kaffeetrinker
Ich stelle nicht die Multa in Frage die war gerechtfertigt, hätte die auch gleich bezahlt,
doch erst ging der Ticketdrucker nicht, dann liessen sie mich ewig warten um mir dann
zu sagen ich soll 100 000Gs auf Ihre Ladebrücke legen und alles ist vergessen,
Hermann2
Die Strafen für das Fahren können gar nicht hoch genug sein. Tödlicher Unfall in meiner Nähe, nicht der Beifahrer oder der Fahrer, sondern eine Frau aus der „zweiten Reihe“. Nicht angeschnallt. Im Auto herum hampelnde Kinder sind hier an der Tagesordnung, die Eltern sollte man mit dem 3-fachen Regelsatz bestrafen.