Tödlicher Unfall, wo ein deutscher Staatsangehöriger beteiligt war, wird rekonstruiert

Mbocayaty: Heute führten Vertreter der Staatsanwaltschaft und andere Beteiligte die Rekonstruktion eines tödlichen Unfalls durch, bei dem ein deutscher Staatsangehöriger mit seinem Auto und ein Motorradfahrer beteiligt war.

Der Verkehrsunfall ereignete sich am 13. September letzten Jahres bei Jorge Naville, Mbocayaty, Guairá. Wilson Arnaldo Cabrera Silvero (28), wohnhaft im Viertel Santa Librada in Villarrica, kam dabei ums Leben.

Das Unfallgutachten wurde an diesem Montagmorgen durchgeführt. Beteiligt waren der Strafrichter Derlys Duarte Rolón, Staatsanwalt Alcides Espínola, sowie die Anwälte der Klägerpartei, Juan Ramón González Arce und César Martínez Ojeda. Auch der Anwalt Carlos R. Samudio, gesetzlicher Vertreter des Deutschen, der der Verursacher des besagten Unfalls gewesen sein soll, war vor Ort zugegen.

Zeitpunkt des tödlichen Unfalls

Das Gutachten wurde gemacht, um die Verantwortlichkeiten zu ermitteln, die sich aus einem Fahrzeugunfall ergeben, der sich am Dienstag, dem 13. September 2022, gegen 21:00 Uhr auf der Strecke zwischen Mbocayaty und Independencia, auf der Höhe von Jorge Neville, ereignete. Silvero, der mit einem Motorrad unterwegs war, verstarb dabei noch an der Unfallstelle.

Das andere Fahrzeug war ein weißer Kia Sportage vom Typ Station Bagon, dessen Lenker Thomás Andreas Nuspl, mit deutscher Staatsangehörigkeit (70), wohnhaft in Melgarejo, war und bei dem Geschehen unverletzt blieb.

Laut Polizeibericht sei der Kia mit einem grünen Honda-Motorrad, Modell Titan, ohne Kennzeichen (offenbar ohne Licht) kollidiert, das von Silvero gefahren wurde, der noch an der Unfallstelle verstarb.

Laut Aussage des Autofahrers sei er auf der genannten Strecke unterwegs gewesen und habe nach dem Passieren der Gervasio- Brücke einen Überholvorgang eingeleitet. Dann sei ihm der Motorradfahrer ohne Licht entgegengekommen, sodass der Zusammenstoß nicht zu verhindern gewesen sei.

Wochenblatt / Guairá Press

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4 Kommentare zu “Tödlicher Unfall, wo ein deutscher Staatsangehöriger beteiligt war, wird rekonstruiert

  1. Ach so!
    Der Autofahrer ist also schuld, wenn ihm ein unbeleuchtetes Moto entgegenkommt.
    Ist schon klar, worum es bei dieser “Rekonstruktion” geht.
    Die Angehörigen wollen den Deutschen ordentlich schröpfen, denn der hat ja jede Menge Plata und kann zahlen.
    Und die hiesigen Behörden werden ihnen sicherlich dazu verhelfen.

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  2. Motorrad ohne Kennzeichen und ohne Licht? Das ist einfach ein Suizid des Motorrad Fahrers. Bei der Gelegenheit koennen buen Educados gleich pruefen wem das Motorrad tatsächlich gehoert, oder warum hat er kein Kennzeichen?

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  3. Zentralsüdamerikanische Republik

    Heya, hat hiesig Vollprofi-Prästeinzeit-Kindergarden ein paar DeineTube-Fideos geschaut, um sich nun imstande zu fühlen mit einem Stöckchen ein V-T-Diagrammzu in den Sand zeichnen ? Ist die von USA, Sauerkraut oder Taiwan gespendete Lieferung Kreide eingetroffen ? Sucht der Trupp nun nach dem Glühlämpchen des lebensmüden Möfis, um es ins Labor im Ausland zu schicken, wo festgestellt werden kann, ob der Wolfram zum Zeitpunkt des Aufpralls geglüht hat oder nicht ? Ob die helle Leuchtbeue des lebensmüden Möfis zum Zeitpunkt dank Billigpolarbierbücksenpacks geleuchtet hat ? Erhoffen sie sich nach dem Regen noch Gümmi aufm Asphalt zu finden ? Na klar ! Sonst ergäbe die Übung des hiesig Vollprofi-Prästeinzeit-Kindergarden ja gar keinen Sinn.

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