Asunción: Marcelo Medina, eine prägende Persönlichkeit der visuellen Kunst Paraguays, ist im Alter von 48 Jahren verstorben. Sein Tod wurde am Dienstagnachmittag bekannt. Der Künstler hinterlässt laut Weggefährten der Kunstszene ein Vermächtnis aus Mythen, Farben und Experimentierfreude.
Der Tod des herausragenden visuellen Künstler, der ein ganz eigenes Universum aus Farben, Figuren, Mythen und Schatten erschuf, sorgte für viel Trauer in der Kunstszene. Er starb im Alter von 48 Jahren.
Medina zeichnete sich als Maler und Zeichner aus, dessen Schaffen sich über mehr als drei Jahrzehnte erstreckte.
Sein Werk, das durch Experimentierfreude, den gekonnten Einsatz von Farben und die Erschaffung fantastischer Universen geprägt war, nahm einen hochgeschätzten Platz in den bildenden Künsten Paraguays ein und strahlte über die Landesgrenzen hinaus.
Bereits ab dem Alter von 16 Jahren von Olga Blinder ausgebildet, entwickelte Medina eine Laufbahn, die Malerei, Zeichnung und Literatur miteinander verband. Seine im In- und Ausland anerkannte Kunst trat in einen Dialog mit Comics, indigenen Mythen, der Populärkultur und den Bildwelten der Nacht.
„Über Preise und Ausstellungen hinaus hinterlässt er etwas, das schwer zu messen ist: Einen ganz eigenen Blickwinkel innerhalb der paraguayischen Kunst“, betonten seine Kollegen in verschiedenen Nachrufen.
Auch die Galerie Casa Mayor äußerte sich in einer kurzen Mitteilung zum frühen Verlust des Künstlers: „Mit tiefer Trauer nimmt die Kunstgalerie Casa Mayor Abschied von Marcelo Medina, einem Künstler unseres Hauses. Sein Werk, seine Feinfühligkeit und seine Präsenz sind Teil unserer Geschichte und werden in unserer Erinnerung bleiben. Wir sind in tiefem Mitgefühl bei seiner Familie und seinen Angehörigen.“
Wochenblatt / Ultima Hora















