Encarnación: Die wiederkehrenden Engpässe bei der Trinkwasserversorgung in verschiedenen Vierteln von der Hauptstadt in Itapúa haben erneut Unmut in der Bevölkerung ausgelöst.
Der Abgeordnete Carlos Pereira schaltete sich in die Debatte ein und forderte konkrete Maßnahmen sowie ein abgestimmtes Handeln der zuständigen Institutionen, um das erhebliche Ausmaß an Wasserverlusten durch marode Rohrleitungen einzudämmen.
Kritik an der ESSAP und Rolle der Stadtverwaltung
In seinen Erklärungen wies der Gesetzgeber auf die dringende Notwendigkeit hin, die Infrastruktur des staatlichen Wasserversorgers ESSAP zu erneuern:
-Zustand der Rohrnetze: Der Abgeordnete betonte, dass ESSAP die Reparaturarbeiten an beschädigten Hauptleitungen im Stadtgebiet unverzüglich verstärken müsse, um die Verschwendung der essenziellen Ressource zu stoppen.
-Kommunale Verantwortung: Pereira nahm auch die Stadtverwaltung von Encarnación in die Pflicht. Das Rathaus müsse eigene, effiziente Projekte zur Sicherung der Trinkwasserversorgung auf den Weg bringen – selbst wenn die Kooperation mit übergeordneten Behörden schleppend verlaufe.
-Bürgerbeschwerden: In zahlreichen Vierteln beeinträchtigt die unregelmäßige Wasserversorgung bereits den Alltag der Anwohner massiv.
Ausblick auf die Sanierung der Netze
Die Versorgungskrise in der Hauptstadt von Itapúa verdeutlicht den dringenden Investitionsbedarf in die städtische Grundversorgung. Ohne einen koordinierten Sanierungsplan zwischen ESSAP und der Kommunalpolitik drohen mit Beginn der bevorstehenden Sommersaison erneut schwerwiegende Engpässe bei der Trinkwasserversorgung.
Wochenblatt / Mas Encarnación















