Türkische Drogenhändler wollen in Paraguay Fuß fassen

Minga Guazú: Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen zwei türkische Bürger wegen Drogenhandel und Bildung einer kriminellen Vereinigung erhoben. Nur die Spitze von einem Eisberg?

Lorena Ledesma, Staatsanwältin, ist für den Fall zuständig. Die beiden Angeklagten Munir Ozturk und Eray Uc wurden am Flughafen Guarani, bei Minga Guazú, verhaftet, als sie 39 Kilogramm Kokain außer Landes schmuggeln wollten.

Beamte vom Anti-Drogen-Sekretariat Senad nahmen am 19. August 2016 eine Beschlagnahme vor, als eine Frachtsendung mit Papierrollen nach Istanbul gehen sollte. Ali Issa Chamas und Joismar Vilas Boas brachten die Sendung zum Flughafen. Sie sind schon längere Zeit in Haft und ebenfalls von Ledesma angeklagt.

Chamas hatte ein Haus in Ciudad del Este gemietet. Dort wurden die Drogen anscheinend verarbeitet und Ozturk war für den Vertrieb des Rauschgiftes vorgesehen.

Uc wiederum bekam Geld von Chamas, das er aus dem Ausland besorgte. Er bezahlte die Drogenhändler immer mit Bargeld. Nach weiteren Hintermännern des türkischen Drogenhändlerrings wird noch ermittelt.

Wochenblatt / Hoy

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4 Kommentare zu “Türkische Drogenhändler wollen in Paraguay Fuß fassen

  1. Nun ja, Paraguay entwickelt sich immer mehr zu einem wichtigen Drehkreuz im internationalen Drogengeschäft der Welt. Nun also auch schon die Türken. Vor einigen Wochen meldeten nicht umsonst ganz allgemein die Muslime ihr Interesse an Paraguay an – sie wollen doch nur eine Moschee bauen um ihre Friedensbotschaft zu verkündigen. Alles fängt ganz klein und scheinbar harmlos an. Wir DACHLER können davon ein Lied singen. Hoffentlich sind die Paraguayer nicht genau so naiv und leichtgläubig wie die Deutschen, die einer Ex-FDJ Sekretärin auf den Leim gehen und sich über die verordnete Kulturbereicherung (besser Kulturverarmung) durch den Islam freuen.

    1. „Paraguay entwickelt sich immer mehr zu einem wichtigen Drehkreuz im internationalen Drogengeschäft der Welt.“ Machen Sie witze? Das läuft seit Jahrzenten so.

    2. Wo ist das Problem,das war immer schon da. Selbst bei Strossner und seinen Kollegen war das schon so!
      Simplicus, sei vorsichtig.
      Bei richtigen Muslimen liegt bei Drogenvergehen, der Kopf ganz schnell zwischen den Beinen.