Vereinigte Arabische Emirate bestätigen Auslieferung von Drogenboss Diego Benítez

Asunción: Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten (MRE) gab bekannt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die Auslieferung des ehemaligen Sportchefs Diego Benítez bestätigt haben, der in die Verschiffung einer großen Menge Kokain nach Europa verwickelt ist. Er war im Juni 2022 in diesem Land aufgrund von Problemen mit dem Reisepass festgenommen worden.

Die Mitteilung der Vereinigten Arabischen Emirate wurde dem Obersten Gerichtshof (CSJ) und der Generalstaatsanwaltschaft übermittelt, damit diese die entsprechenden Verfahren einleiten können, teilte die Staatskanzlei in einem Informationsbulletin auf ihrer Website mit.

Diese Entscheidung ist das Ergebnis der dritten Instanz im emiratischen Justizsystem, die nicht angefochten werden kann.

Ein Gericht in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hatte im Januar 2023 die Auslieferung von Diego Isaac Benítez Cañete, dem ehemaligen sportlichen Leiter des Club Olimpia, an Paraguay angeordnet, der mit dem Fall der am 12. Februar 2021 in Hamburg beschlagnahmten Megaladung von 16 Tonnen Kokain verantwortlich sein soll.

Der in Paraguay straffällig gewordene Mann kann innerhalb von 30 Tagen Rechtsmittel gegen diese Maßnahme einlegen.

Benítez ist Eigentümer der Firma Pinturas Tupa SA, über die laut Staatsanwaltschaft das Rauschgift exportiert wurde, und zwar unter dem Deckmantel einer Lieferung, die zugunsten einer israelischen Firma namens Tambour Group verschickt werden sollte.

Im Rahmen dieser Ermittlungen wurde er im März 2022 wegen Besitz, Handel und Vertrieb von Betäubungsmitteln angeklagt.

Zu diesem Zeitpunkt wurde auch seine internationale Festnahme angeordnet, da bereits bekannt war, dass er Paraguay verlassen hatte.

Wochenblatt / Última Hora

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