Vermummte überfallen Familie im Schlaf

Ciudad del Este: Vier bewaffnete Kriminelle drangen in ein Wohnhaus am Kilometer 14 Acaray ein. Nachdem sie gewaltsam in das Haus eingedrungen waren und ein Ehepaar sowie deren minderjährigen Sohn bedroht hatten, flüchteten sie mit Wertgegenständen und Schmuck in einem Auto.

In den frühen Morgenstunden dieses Donnerstags, den 26. Februar, ereignete sich ein schwerer Raubüberfall auf einem Grundstück am Kilometer 14 Acaray, etwa 3 km von der Ruta II entfernt. Die Opfer wurden als Marcelino Brítez Silva, seine Ehefrau Claudia Patricia Rojas und der minderjährige Sohn des Paares identifiziert.

Dem Einsatzprotokoll zufolge bemerkte der Familienvater während der Nachtruhe Geräusche im Inneren des Hauses. Bei der Überprüfung wurde er von vier männlichen Personen mit verdeckten Gesichtern abgefangen, die Schusswaffen bei sich trugen.

Unter Todesdrohungen verlangten die Täter die Herausgabe einer Bargeldsumme. Da sie jedoch nicht die erhoffte Beute fanden, durchsuchten sie gewaltsam verschiedene Räume des Anwesens. Nach mehreren Minuten der Einschüchterung entwendeten die Täter Mobiltelefone sowie diverse Schmuckstücke und ergriffen anschließend die Flucht.

Hoher Organisationsgrad der Täter

Ein für die Ermittlungen relevanter technischer Aspekt ist, dass die Kriminellen mit Funkgeräten arbeiteten, die auf die Frequenz der Nationalpolizei eingestellt waren. Dies deutet auf einen fortgeschrittenen Organisationsgrad hin, um die Bewegungen der Polizeipatrouillen zu überwachen.

Spezialisten der Kriminaltechnik und der Ermittlungsabteilung analysieren bereits die Aufnahmen der Überwachungskameras des Hauses. Diese hielten den Moment fest, als die Vermummten in ein silberfarbenes Auto stiegen, bei dem es sich laut äußeren Merkmalen um einen Toyota (Modell Premio oder Allion) handelt.

Der Fall wurde der Staatsanwaltschaft zur Fortführung der rechtlichen Schritte gemeldet.

Wochenblatt / Abc Color

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