Verstärkte Polizeipräsenz im Auswanderer-Hotspot: Grupo Lince sichert Independencia ab

Melgarejo: Im Hauptquartier der 14. Polizeistation in Melgarejo wurde das neue operative Büro der motorisierten Spezialeinheit Grupo Lince offiziell eingeweiht. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Präsenz der Spezialeinheit im Département Guairá weiter zu stärken und die Polizeipatrouillen in der Region nachhaltig zu intensivieren.

Bedeutung für die deutschsprachige Gemeinschaft in Colonia Independencia

Die Eröffnung des Stützpunkts in Melgarejo – dem zentralen Ortsteil der Gemeinde Colonia Independencia – besitzt für den Bezirk eine besondere Relevanz:

-Schutz für die Einwanderergemeinschaft: Colonia Independencia ist bekannt für ihren hohen Anteil an deutschsprachigen Auswanderern, Touristen und Anwohnern deutscher Abstammung. Die verstärkte Sicherheitspräsenz geht auf langjährige Bürgerforderungen nach effektiverem Schutz vor Eigentumsdelikten und Landfriedensbrüchen ein.

-Taktische Flexibilität: Die Dienststelle wird von wechselndem Personal betreut, um eine flexible und bedarfsgerechte Abdeckung des weitläufigen, teils ländlichen Gemeindegebiets rund um die Ybytyruzú-Kordillere zu gewährleisten.

-Prominente Einweihung: An dem Festakt nahmen unter anderem der Gouverneur von Guairá, César Luis Sosa, der Direktor der motorisierten Spezialeinheit (Lince), Gustavo Ruiz Díaz, sowie der Leiter der Abteilung für Bürgersicherheit (Seguridad Ciudadana), Javier Martínez, teil.

Ausblick auf die Sicherheitslage in Guairá

Mit der Einrichtung der festen Lince-Meldestelle in Melgarejo reagieren die Behörden auf das kontinuierliche Wachstum der Region Independencia. Durch den Einsatz der wendigen Motorrad-Patrouillen sollen die Reaktionszeiten bei Notrufen drastisch verkürzt und das Sicherheitsgefühl der lokalen Bevölkerung sowie der internationalen Gemeinschaft gestärkt werden.

Wochenblatt / Vision Comunicciones

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

2 Kommentare zu “Verstärkte Polizeipräsenz im Auswanderer-Hotspot: Grupo Lince sichert Independencia ab”

  1. Es ist gleich sehr ruhig geworden in Melgarejo, meine Jugendlichen Motorrad Nachbarn mit abgesägtem Auspuff und den
    Zündungsknallern trauen sich bereits nicht mehr raus, wir hatten die Lince hier schon einmal, nachdem sie soviele
    Festgenommen haben wurden sie aus der der Conolnia Independencia verbannt, hoffe sie halten diesesmal durch und werden nicht nach den Bürgermeisterwahlen gleich wieder verbannt. Es reicht echt schon wenn sie nur durchfahren.
    Für mich ist es keine Polizeigewalt wenn Verbrecher festgenommen werden, auch nicht wenn es Parteifamilien Mitglieder sind.

  2. Sehr belustigend. Oder vielmehr beunruhigend.

    Bei einem hohen Prozentsatz der Überfälle deuten die Täterbeschreibungen auf eine aktive Beteiligung von Mitgliedern der Nationalpolizei und auch der Lince hin (so wie erst neulich beim Überfall in der Calle Mil auf einen älteren Herrn).

    Ohne „Säuberungen“ geradezu stalinistischen Ausmasses sind weder Politik noch Polizei hier noch zu retten – das ist unreformierbar versumpft, verseucht und komplett abgehakt.

    Für die Menschen bleibt nur, den Tätern unmissverständliche Konsequenzen zu servieren – was aufgrund der korrupten Justiz, der absurden, täterfreundlichen Regelungen bei der Selbstverteidigung und aufgrund der „Austrockung“ des legalen Munitions/Waffenmarktes leider auch problematisch ist.