Asunción: Juan Otazo, ein Paraguayer, der vor mehr als 20 Jahren in die Vereinigten Staaten ausgewandert ist, träumte davon, in sein Heimatland zurückzukehren und dort einen ruhigen und sicheren Ruhestand zu genießen.
Zwei Jahrzehnte lang schickte er Monat für Monat seine Ersparnisse an seine Schwester in Paraguay und vertraute darauf, dass sie das Geld verantwortungsvoll für den Erwerb von Immobilien und anderen Vermögenswerten verwalten würde. Sein Traum verwandelte sich jedoch in einen Albtraum, als er entdeckte, dass seine Schwester sich alles angeeignet hatte.
Der Prozess, der sich durch ein Hin und Her, juristische Schikanen und Anfechtungen auszeichnete, geht nun in seine letzte Phase. Otazo musste seinen Job aufgeben und mehrmals nach Paraguay zurückkehren, um sich dem Prozess zu stellen. Die große Frage ist nun, ob die mit dem Fall betrauten Richter der Aufgabe gewachsen sein werden, den Angeklagten mit einer strengen und exemplarischen Strafe zu belegen.
Die Richterinnen Gladys Carolina Bernal, Fátima Soledad Rojas und die Präsidentin des Gerichts, Liz Mariela González, tragen die Verantwortung, ein Urteil zu fällen, das in ähnlichen Fällen Schule machen könnte. Die Situation von Otazo ist alarmierend: mehrere Grundstücke in Villa Elisa, darunter sechs Lotes, zwei Grundstücke in Piribebuy, eines davon 10 Hektar groß, sowie Traktoren, Bagger und Fahrzeuge, die vor mehr als 15 Jahren mit Überweisungen aus den Vereinigten Staaten erworben wurden. Diese Investitionen, die sich auf Tausende von Dollar belaufen, stehen nun auf dem Spiel.
Otazos Klage ist eindeutig: Er beschuldigt seine Schwester des Betrugs, der Erpressung und der Veruntreuung. „Sie hat mir gesagt, ich müsse ihr 25 % geben, sonst würde sie mir alles wegnehmen“, sagte Otazo in einem Interview mit Radio Monumental. Es stellt sich unweigerlich die Frage: Kann man der Familie trauen? Otazos Fall spiegelt die Verletzlichkeit vieler Paraguayer wider, die aus dem Ausland jeden Monat Geld schicken, um ihre Familien zu unterstützen und in ihr Land zu investieren, und dann mit einem ebenso nahen wie schmerzhaften Verrat konfrontiert werden.
Juan Otazo, der alles gegeben hat, um sich in seinem Heimatland eine Zukunft aufzubauen, kämpft nun nicht nur darum, sein Vermögen zurückzubekommen, sondern auch darum, sein Vertrauen in ein System zu rechtfertigen, das ihn schützen sollte. „Bis vor zwei Jahren lief alles gut. Sie wollte es mir nicht zurückgeben und erpresste mich auf schmutzige Art und Weise. Das zermürbt mich in meiner Arbeit und emotional“, gestand Otazo sichtlich betroffen.
Der Ausgang dieses Prozesses wird nicht nur über das Schicksal von Otazo und seinen Investitionen entscheiden, sondern könnte auch eine klare Botschaft an all diejenigen senden, die von der Diaspora aus zur Entwicklung Paraguays beitragen: Die Gerechtigkeit kann und sollte auf ihrer Seite sein.
Jetzt liegt der Fokus auf den Richtern in diesem Fall, die zeigen müssen, ob sie der Aufgabe gewachsen sind und ob sie in der Lage sein werden, ein Urteil zu fällen, das nicht nur Otazos Missstände beseitigt, sondern auch als starkes Beispiel für künftige Fälle dient.
Wird es Juan Otazo gelingen, das zurückzubekommen, was ihm rechtmäßig zusteht? Die Antwort liegt in den Händen des paraguayischen Justizsystems.













zardoz
Und 2 Richterinnen und eine Präsidentin. Die Frauenwirtschaft ist genau die selbe wie in der
Eu. Dennoch kann man das nicht einfach auf das Konto von jemand anderem schicken und es offenbar nie kontrollieren. Ich habe schon oft gesagt, dass vor allem Männer ihr Verhalten überdenken müssen. Die Schwester hätte ihm nichts geschickt da bin ich mir sicher. Es ist auch nicht notwendig alles zu schicken. Weshalb?
step by step
die menschen sind einfach nur noch krank vor gier, da spielt es wie in diesem fall auch keine rolle ob familie oder nicht. ich hoffe doch sehr, dass ihm gerechtigkeit wiederfährt wobei das alles andere als sicher ist hier in paraguay
Dav
Wenn man da nicht wohnt ist es noch schwieriger mit die ganze Justiz ;Ich kan mitfuehlen mit dem Man der zuviel vertrauen hatte und glaubte das Seine Schwester Ihm nicht ausrauben wurde.So erging es Uns hier in Canada als als Unsere Mutter starb,Sie hatte ein aufrichtiges Testament,es geschah vier 1/2 Jahre zurueck in der Colonie Bergthal Paraguay.Die 3 Schwestern Ihre Maenner haben Uns sehr Bestohlen,4 Jahre haben Wir gekaempft gegen Die,haben bis heute nicht mal 75% bekommen:das Problem ist das es in Eine Colonie ist und der Aelteste der Colonie hat das letzte wort zu sagen ueber solche probleme,jeden Sonntag sitzen die Schwager schwarz angezogen in der Kirche,fuer was?Um Stramm zu sein und glauben das Ihre Gemeinde Glieder Ihnen noch unterstuetzen werden mit Ihre Stehlereien;?Keiner kan da Land erben in Der Colonie wenn Man da nicht wohnt,gut so;..aber dann macht es mal richtig wie es im Mutters Testament geschrieben ist,ALLE gleiche viel,und mit normalen Preisen das Land mit Bargeld zu bezahlen,aber Nein.Das Wir Mutters Bankkonto nie haben zu sehen bekommen ist auch sehr zu bezweifeln wie viel noch von das Bargeld gestohlen wurde,und schuld hat noch die Credit Union LMT das Die sich weigern es Uns zu zeigen.Es ist hier nur kurz beschrieben,schade das DAS AUFRICHTIG SEIN EINIGEN CHRISTEN DER BERGTHALER GEMEINDE ES NUR SEIN LASSEN WEIL SIE JEDEN SONTAG IN DER KIRCHE SITZEN WIRD IHNEN DEN WEG NACH DEM HIMMEL FUER FREI UND OFFEN SEIN UND BLEIBEN?.IHR WERDET ES GRAUSAM BEREUEN.
Petra
Wer lange genug als Ausländer in diesem Land wohnt bekommt mit wie die Paraguayer ticken. wo es nur geht betrügen und stehlen sie. Da wird von der eigenen Familie der Auftrag erteilt, die einzige Milckuh der Oma zu stehlen. Baut jemand im Campo Gemüse usw an muss er es bewachen damit der liebe gute Nachbar (meist Verwandte) nicht nachts die Felder abräumt. was bitte hat dieser Mann den gedacht? kennt er das eigene Verhaltens seiner Familie und Landsleute nicht??? Mir reicht es schon wenn ich die Naivität meiner Landsleute sehe. Leute die gerade mal 2 Jahre da sind erklären mir, ihre Arbeiter sind nicht ihre Angestellten dass sind unsere Freunde. Ich kann nur immer wieder den Kopf schütteln über so was. ich habe es aufgegeben irgend jemanden etwas zu sagen. sie wissen ja eh alles besser aus dem Internet …tja, was können da schon Menschen wissen die Jahrzehnte hier leben und leider auch schon einige Erfahrungen machen mussten. Ich hoffe das für den Mann die Richter gut entscheiden und seine betrügerische Schwester leer ausgeht. wird aber wahrscheinlich nicht passieren. drücke im trotzdem die Daumen.