Vertrauen Sie dem Arzt, nicht dem Algorithmus: Plädoyer für professionelle medizinische Beratung

Asunción: Dr. Nilsa González, Ärztin am IPS-Zentralkrankenhaus, betonte die unverzichtbare Rolle von Ärzten im Leben ihrer Patienten. Obwohl viele Menschen versuchen, medizinisches Fachwissen durch “Dr. Google“ zu ersetzen, indem sie Symptome suchen und vergleichen, warnte sie nachdrücklich vor den möglichen negativen Folgen dieses Vorgehens.

„Der Arztberuf erfordert Hingabe, Engagement, Geduld, Verantwortungsbewusstsein und ethisches Handeln“, erklärte die Ärztin. Sie führte weiter aus: „Im digitalen Zeitalter ist es üblich, dass Patienten online nach Informationen zu ihren Symptomen suchen, bevor sie einen Arzt aufsuchen. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass nicht alle Online-Informationen korrekt oder verlässlich sind.“

Dr. González appellierte daher an die Patienten: Sie sollten die online gefundenen Informationen kritisch hinterfragen und Selbstdiagnosen unbedingt vermeiden, um ihre Gesundheit nicht zu gefährden.

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2 Kommentare zu “Vertrauen Sie dem Arzt, nicht dem Algorithmus: Plädoyer für professionelle medizinische Beratung

  1. Land Of Confusion

    Im Prinzip stimme ich der Frau zu. ABER:
    Wenn man deutsche (z.B.) und paraguayische Ärzte vergleicht: Der erste (nicht alle natürlich) sorgt sich meistens schon um das Wohlergehen des Patienten, der zweite will nur Geld verdienen.
    Neben ewig langen Wartezeiten in öffentlichen Krankenhäsuern und teuren Konsultationen in privaten Krankenhäusern ist es verständlich, dass man sich vorab informiert, ob man jetzt wirklich gehen soll, wobei das von Person zu PErson unterschiedlich ist. Diejenigen, die eine Versicherung haben und hypochondrische Züge haben, rennen bei jedem Wehwehchen zum Arzt. Der weitaus größte Teil der BEvölkerung, die keine oder nur die korrupte IPS-VErsicherung haben, denken erst zweimal nach ob sie zum Arzt gehen, zumal die meisten Arbeitgeber knallhart Fehlzeiten nicht bezahlen.
    Und dann natürlich das Schlimmste: Ärzte hierzulande verschreiben IRRE viele Medikamente, bekommen sicher eine Kommision von Apotheken dafür. Das man bei einer kleinen Wunde, ein Schnitt oder ähnliches mal gleich Antibiotika 1000 mg verschreibt ist in meinen Augen schon versuchte Körperverletzung.

    Daher empfinde ich die Aussage „Der Arztberuf erfordert Hingabe, Engagement, Geduld, Verantwortungsbewusstsein und ethisches Handeln“ von dieser Tante als Hohn und Verar*che.

  2. ha ha ha…
    Inzwischen merken auch die Ärzte und *innen, daß sie ersetztbar sind.
    Phantastisch! Ein riesen Schritt in die richtige Richtung!