Vom Krisenprojekt zur Erfolgsgeschichte: Wenn Leidenschaft für Bienen ein Familienunternehmen schafft

Caazapá: Sie begannen mitten in der Pandemie bei null – und heute betreiben sie Bienenstöcke in drei Departements des Landes. Sie stellen verschiedenste Produkte auf Honigbasis her.

“Miel Kava“ entstand aus einer Initiative des Visionärs Hugo Olmedo, einem Betriebswirt und Imker aus Leidenschaft. Die Geschichte seines Unternehmens begann im Jahr 2020, angetrieben durch die Pandemie. Im Gespräch mit Journalisten betonte er, dass das entscheidende Alleinstellungsmerkmal seines Betriebs die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Produkte sei.

Olmedo erklärte: „Meine Leidenschaft für Bienen und Honig begann schon in meiner Kindheit, es hat mir immer gefallen. Professioneller wurde es vor etwa 20 bis 25 Jahren, als ich bei einer Nichtregierungsorganisation an Imkereiprojekten mit Kleinproduzenten arbeitete und ihnen half. Nach der Pandemie fassten wir den Entschluss und starteten dieses Projekt gemeinsam mit meiner Familie.“

Er fügte hinzu: „Wir beschlossen zu investieren und selbst in der Imkerei zu arbeiten. Wir verkauften ein Grundstück, das wir besaßen, kauften die ersten Bienenkästen und bauten von da an auf – zunächst im Chaco, in der Gegend von Puerto Casado, sowie in Fuerte Olimpo. Später ließen wir uns an drei Orten in Caazapá nieder: Auf zwei Viehzuchtbetrieben und einem Landgut.“

Dies sei genau das, was ihn von der Konkurrenz unterscheide: „Die Rückverfolgbarkeit meiner Produktion. Wenn Kunden unsere Produkte kaufen, können sie sicher sein, woher der Honig stammt. Er hat seinen eigenen Geschmack, seine eigene Farbe und Textur. Auf dem Etikett ist angegeben, aus welcher Stadt er kommt. Unsere Idee ist es, dem Kunden den unverfälschten Geschmack jedes einzelnen Ortes zu bieten.“

“Miel Kava“ ist ein Familienbetrieb.

In diesem Zusammenhang hob er hervor: „Wir haben mit einer agrarökologischen Zertifizierung begonnen. Alle unsere Bienenkästen sind für eine Bio-Zertifizierung vorbereitet, und unser Ziel ist es, unsere Produkte irgendwann zu exportieren. Die Arbeit an den Bienenstöcken und das verwendete Wachs folgen einem chemiefreien Produktionssystem.“

Abschließend merkte er an: „Wir sind insgesamt 12 Personen, die sich um die Produktion und Verarbeitung des Honigs kümmern. Wir bieten auch Gourmet-Honig an, darunter Varianten wie Honig mit Knoblauch, mit Schärfe, Bienenhonig-Essig sowie Honig mit Mandeln und Nüssen. Für jeden Geschmack etwas dabei.“

Wochenblatt / Cronica

CC
CC
Werbung

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kommentare themenbezogen sind. Die Verantwortung für den Inhalt liegt allein bei den Verfassern, die sachlich und klar formulieren sollten. Kommentare müssen in korrekter und verständlicher deutscher Sprache verfasst werden. Beleidigungen, Schimpfwörter, rassistische Äußerungen sowie Drohungen oder Einschüchterungen werden nicht toleriert und entfernt. Auch unterschwellige Beleidigungen oder übertrieben rohe und geistlose Beiträge sind unzulässig. Externe Links sind unerwüscht und werden gelöscht. Beachten Sie, dass die Kommentarfunktion keine garantierte oder dauerhafte Dienstleistung ist. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder Speicherung von Kommentaren. Die Entscheidung über die Löschung oder Sperrung von Beiträgen oder Nutzern die dagegen verstoßen obliegt dem Betreiber.

Kommentar hinzufügen