Vorgetäuschter Selbstmord nicht ausgeschlossen

Villa Elisa: Am gestrigen Morgen wurde eine 22-jährige Frau im Bad ihres Hauses leblos aufgefunden. Die Umgebung des Ablebens lässt auf einen Suizid schließen, wenn es nicht ein Exfreund geben würde.

Als die Polizei das Bad eines Hauses im Stadtteil Rosedal untersucht, kam ihr neben dem Leichnam alles wie ein Selbstmord vor. Die Nachbarn alarmierten die Uniformierten nachdem ein starker Geruch aus dem Haus drängte. Tage müssen seit ihrem Ableben vergangen sein. Der letzte familiäre Kontakt war vor zwei Wochen.

Im Badezimmer befand sich ein Heizgrill, darin Holzkohle, verschlossene Türe. Alles schien auf eine Kohlenmonoxid Vergiftung hinzuweisen.

Staatsanwalt Luis Said, der den Körper von Ruth Adriana Riveros (22) ebenso betrachtete, ordnete unter anderem die Verhaftung des Exfreundes David Scott Páez Mendieta (26) an, der Unteroffizier zweiten Ranges bei der Nationalpolizei ist.

Said schließt jedoch weiterhin nichts aus, denn der Tatort hätte auch inszeniert sein können. Schlussendlich musste der Exfreund verhaftet werden, um nach einer gründlichen Aussage entweder seine Beteiligung zu bestätigen oder auszuschließen. Dies außer Betracht zu lassen, wäre ebenso fahrlässig.

Auf der Haut des Opfers wurden Pigmente von Kohlenstaub gefunden, was auf selbst herbeigeführte Erstickung hinweist.

Wochenblatt / Despertar Juvenil / Abc Color

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2 Kommentare zu “Vorgetäuschter Selbstmord nicht ausgeschlossen

  1. Die Polizei funktioniert! Trotz der Tatsache, dass der Verdächtige ein Kollege ist!
    Ich bin erschlagen!

  2. Wäre der Tote ein Mann und es gäbe nur eine Exfreundin. Möglich, dass nicht einmal ermittelt werden würde.