Asunción: Angesichts der aktuellen Finanzlage mahnen Wirtschaftsexperten zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Kreditkarten. Sie warnen eindringlich vor den Risiken eines impulsiven Konsumverhaltens, das viele Familien in den Ruin treiben kann.
Einer der häufigsten Fehler sei die falsche Wahrnehmung der Kreditkarte als “Gehaltserweiterung“. In Wahrheit handelt es sich lediglich um ein Zahlungsinstrument, nicht um zusätzliches Einkommen.
Die Gefahr der Schuldenspirale
Analysten warnen, dass eine unsachgemäße Verwaltung der Kreditlinie nicht nur die Sparfähigkeit der Haushalte zerstört, sondern oft in einen Teufelskreis aus Schulden führt, der kaum zu durchbrechen ist. Dies wirkt sich direkt auf die Kreditwürdigkeit im nationalen Finanzsystem aus und verbaut den Betroffenen den Zugang zu künftigen Krediten oder anderen Bankdienstleistungen.
Die Falle der “Mindestzahlung“
Besonders kritisch sehen Experten die sogenannte Mindestzahlung. Diese Option scheint zwar kurzfristig den Geldbeutel zu entlasten, führt aber zu einer massiven Anhäufung von Zinsen. Die Folge: Der Schuldenberg wächst unaufhaltsam und die Rückzahlung zieht sich über Jahre hinweg. Die dringende Empfehlung lautet daher: Begleichen Sie immer den vollen Rechnungsbetrag vor Ablauf der Frist, um zusätzliche Gebühren zu vermeiden.
Tipps für eine gesunde Finanzplanung
Um die wirtschaftliche Stabilität nicht zu gefährden, raten Fachleute zu folgenden Maßnahmen:
-Geplante Käufe: Nutzen Sie die Karte nur für notwendige Anschaffungen oder langfristig sinnvolle Investitionen.
-Kontrolle behalten: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen und lesen Sie die Abrechnungen im Detail.
-Zinssätze kennen: Informieren Sie sich über die aktuell geltenden Zinssätze Ihrer Bank.
Wer verantwortungsbewusst mit dem Kreditrahmen umgeht, kann die Vorteile des Finanzsystems nutzen, ohne seine wirtschaftliche Existenz aufs Spiel zu setzen.
Wochenblatt / Mas Encarnación / Beitragsbild Archiv












