Vorstoß des Gesundheitsministers: Gesetz soll Pflichtversicherung und Helmzwang für Motorradfahrer bringen

Asunción: Die Versorgung verunglückter Motorradfahrer belastet das paraguayische Gesundheitssystem erheblich: Nach Angaben des Hospital de Trauma schlagen die Kosten für einen Patienten auf der Intensivstation täglich mit 15 bis 20 Millionen Guaranies zu Buche; auf der Normalstation liegen sie zwischen 8 und 10 Millionen Guaranies pro Tag.

Vor diesem Hintergrund kündigte Gesundheitsminister Isaias Fretes einen Gesetzesentwurf an. Dieser soll nicht nur das Tragen eines Schutzhelms strikt zur Pflicht machen, sondern auch festlegen, dass Besitzer von Motorrädern und Autos eine jährliche Versicherungspauschale von 300.000 Guaranies zahlen müssen.

„Eine solche Gesetzgebung ist präventiv und in fast allen Ländern Standard – nur in Paraguay fehlt sie bisher. Sie ist entscheidend, um die Versorgungskosten im Falle eines Unfalls abzudecken“, erklärte der Minister abschließend.

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5 Kommentare zu “Vorstoß des Gesundheitsministers: Gesetz soll Pflichtversicherung und Helmzwang für Motorradfahrer bringen”

  1. Vielleicht sollte man dann Auto- und Motorradfahrern, die lange unfallfrei waren, einen Rabatt einräumen.

  2. Es wird Zeit, sich Esel und Elektrofahrrad zuzulegen.

    Die gleiche Entmündigung und staatlich verordnete Abzocke auf allen Ebenen wie die, vor der wir „geflohen“ sind.
    Hat uns wohl eingeholt.

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    1. Paraguayauswanderer

      So ein Schwachsinn. Unser paraguayischer Nachbar hatte letzte Woche einen Unfall: Ein vollkommen besoffener Motorradfahrer ist ihm in die Seit gefahren. Der war so besoffen, daß er auf dem Asphalt sofort geschnarcht hat…. und der Nachbar bleibt jetzt auf seinem Schaden sitzen, da natürlich der Motorradfahrer keine Versicherung hat und zu holen ist bei dem auch nichts, da er sein ganzes Geld versäuft.

  3. Helmzwang und Schutzkleidung halte ich nicht für eine Entmündigung. Wenn man das sieht, mit latschen ohne Helm ohne zumindest eine feste Hose ( jeans), Moto meistens nicht verkehrssicher, kein Licht, Bremsen sind schon lange nicht mehr da, man kann ja notfalls mit dem Latschen bremsen.
    Wenn dann was passiert, der Unfallgegner hat dann Schuld.
    2 Motos fahren frontal zusammen, was nie passieren dürfte, denn jeder hat mindestens 50 cm Platz um Auszuweichen. Was ist dann das Problem?

  4. Ich habe weder Medizin noch Psychologie studiert, kann daher nur eine Empfehlung aussprechen: Motorradfahrer sollten sich zuerst auf „bin ich etwas Lebensmüde oder wäre ich auf einem Dreirad besser aufgehoben“ abklären lassen.
    Null Fahrstunden, direkt aufs Motorradl, nein, das kann nicht gut kommen.
    Bei den ollen von anderen Planeten als der Paragauy, die müssen ja noch echt Bremsen und Körper beim Bremsen aufrichten lernen. Das können die vom Planeten Paragauy vom Zuschauen.
    Nur so als Tipp für die Intelligenzbestien im Parlament und auf Zweirädern.
    Gut, bremsen und Motorradfahren zu lernen, das ist für dieses ganz spezielle allgemeine Bildungsniveau schon etwas viel verlangt.
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    Ich meine, heute ist das ja so, dass da jedes Motorradel ohne zu schauen einfach einen Meter vor deinem Wagen einbiegt, denn du siehst ja, dass da einer einbiegen gewillt ist und du hast Bremsen. Ob er Lebensmüde ist oder nicht, dafür hat man dann keine Zeit, sich diese Überlegung zu stellen, sondern bremst vorsichtshalber mal voll drauf los und betätigt danach den Innenscheibenwischer.
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    Mal im Ernst: Pflichtversicherung Ausrufezeichen Fragezeichen.
    Also ich als einer von hier, denke mir „ich bezahle Pflichtversicherung, obligatorisch, na dann erst recht, jetzt kann ich auf der Ruta sogar meine Decke ausbreiten und meine Banana essen, wofür bezahl ich denn!“.

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