Wasserentsalzungsanlage in Villa Choferes del Chaco wird heute eingeweiht

Villa Choferes del Chaco: Heute soll die erste staatliche Wasserentsalzungsanlage im Chaco eingeweiht werden. Der Präsident der Republik, Fernando Lugo, wird auch an der Eröffnungsfeier teilnehmen. Die zwei Wasserentsalzungsanlagen welche das Notstandssekretariat (SEN) bauen lässt haben einen Kostenaufwand von 15,9 Milliarden Guaranies. Die Mennoniten bauten im Vergleich dazu innerhalb von 8 Monaten eine Entsalzungsanlage in Filadelfia mit nur 3 Milliarden Guaranies.

Das Notstandssekretariat (SEN) gab auf Bitte der Abgeordnetenkammer die Information über die Kosten an die Öffentlichkeit.

Das repräsentiert einen 5-fach höheren Preis, als die von den Mennoniten im Vorjahr erbaute Anlage in einer Kooperative in Filadelfia.

Anfangs wurde noch von 10 Milliarden Guaranies ausgegangen, sagte die vorübergehende Vorsitzende des SEN, Gladys Cardozo. Später erfuhren die Baustellen allerdings einen Aufschlag von weiteren 5 Milliarden Guaranies.

Konform mit der gegebenen Information an die Abgeordnetenkammer hat die Entsalzungsanlage in Villa Choferes del Chaco einen Endpreis von 7.005.152.602 Guaranies.

Von diesem Betrag wurden etwas mehr als 5 Milliarden bezahlt. Die OPACI zahlte 1,4 Milliarden Guaranies mit Geldern aus einer 1 Million US-Dollar Spende vom Jahr 2008 (aus Venezuela). Der Rest soll aus dem Haushaltsplan des Notstandssekretariats finanziert werden.

Die Wasserentsalzungsanlage in Teniente 1º Irala Fernández hat einen Endpreis von 8.965.450.396 Guaranies.

Von diesem Betrag wurden bis jetzt 3,2 Milliarden Guaranies bezahlt mit 1,035 Milliarden aus der venezuelanischen Spende und 2,2 Milliarden aus dem Topf der SEN. Die fehlenden 5,6 Milliarden sollen ebenfalls vom Notstandssekretariat übernommen werden.

(Wochenblatt / Abc / Foto: Abc)

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