Wer anderen auf die Füße tritt stirbt

Pedro Juan Caballero: Ein Anwalt wurde gestern in Pedro Juan Caballero erschossen. Anscheinend vertrat er die falschen Klienten oder er trat jemand zu heftig auf die Füße. Zumindest die Ermittler schließen das nicht aus.

Das Opfer ist noch jung, 28 Jahre alt. Er kam gerade von seiner Anwaltskanzlei nach Hause und stellte sein Auto an der Straßenecke Brasil und Mariscal Estigarribia in Pedro Juan Caballero ab.

Als er ausstieg näherte sich ein Motorrad mit zwei Personen. Ohne Worte eröffnete einer der beiden das Feuer. Durch mehrere Einschüsse einer Pistole vom Kaliber 9 mm wurde der Anwalt getötet. Die unbekannten Täter flüchteten.

Laut den Ermittlern sei der Anwalt wohl einigen “Leuten zu sehr auf die Füße getreten“. Das Vorgehen bei solchen “Vergehen“ sei in der Hauptstadt von Amambay an der Tagesordnung. Das Gesetz bestünde nur auf dem Papier, hier gelte das Recht des Stärkeren.

Quelle: ABC Color

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4 Kommentare zu “Wer anderen auf die Füße tritt stirbt

    1. Es ist eine grosze gefaehrliche gegend von Brasilien bis Argentina und Boliva und dann noch bis Mittelamerica.

  1. an alle Otto-Normalverbraucher: dem Drogenmilieu fernbleiben, nicht einmischen, dann passiert einem auch nichts

    1. wie kann man nur zu so einer ERLEUCHTUNG kommen?

      …an alle Otto-Normalverbraucher: dem Drogenmilieu fern-
      bleiben, nicht einmischen, dann passiert einem auch nichts…

      Otto-Normalverbraucher werden fast täglich auf dem Weg
      zur oder von der Arbeit; sogar im Bus; und auch zuhause
      hauptsächlich aber; von motorisierten Verbrechern nicht nur
      in PJC sondern hauptsächlich in ASU und auch im Hinterland
      erschossen, erstochen oder auch erschlagen.