“Wir sind alle Bianca“

Asunción: Eine große Solidaritätssammlung zugunsten der kleinen Bianca wird am kommenden Samstag, dem 5. September, landesweit stattfinden. Auch in Coronel Oviedo und anderen Städten beteiligen sich mehrere Personen an dieser Kampagne.

Diese Aktivität, die den Namen “Wir sind alle Bianca“ trägt, zielt darauf ab, genug Geld zu sammeln, um ein Medikament namens Zolgensma zu kaufen, das als das teuerste Medikament der Welt gilt. Es kostet 13,7 Milliarden Guaranies.

Die Familie hat 4,6 Milliarden Gs. gesammelt. Ihnen fehlen noch etwas mehr als 9 Milliarden Guaranies und sie haben wenig Zeit.

Das Fußballidol Ronaldinho Gaucho spendete 30.000 US-Dollar an Biancas Familie im Rahmen seines Verfahrensausgangs. Cucho Cabañas forderte, dass 1 Milliarde Guaranies seines beschlagnahmten Geldes für die Gesundheit von Bianca verwendet werden, aber er kann den Betrag nur überweisen, wenn er für unschuldig erklärt wird.

Die Freiwilligen werden mit ihren ordnungsgemäß identifizierten Sammelbüchsen an strategisch günstigen Punkten im ganzen Land positioniert sein.

Bei Bianca wurde im Alter von sechs Monaten eine Typ-1-Muskelatrophie (SMA) diagnostiziert, eine genetische Erkrankung, die durch Muskelschwäche und Atrophie mit Verlust der Lungenkapazität gekennzeichnet ist.

Wochenblatt / Prensa 5

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4 Kommentare zu ““Wir sind alle Bianca“

  1. Anstatt Geld fuer big Pharma zu sammeln, die die Preise in Abhängigkeit von der not der Menschen diktieren ist es angebrachter das Medikament zu kopieren und die Macht dieser Kriminellen Konzerne dadurch zu brechen?

    1. Prinzipiell kann erst einmal jeder ein Medikament entwickeln und nach erfolgreicher Zulassung vertreiben. Natürlich ist dafür eine leicht größere Portokasse vonnöten, wie für eine Übersiedlung nach Paraguay. Die Patente sind normalerweise zeitlich gedeckelt, das macht die Medikamente so teuer. Natürlich gibt es auch eine Alternative. Keine Entwicklung und kein Medikament, abwarten und Mango schlürfen.

  2. Die kampagne wird ja sicher von big pharma und philantrophen organisiert. Der globale kspitalismus löst kein problem, er lebt von ihnen.

  3. ja gerade jetzt in der krise wo eh keiner geld hat fast aussichtsos viel zu sammeln, aber novartis könnte ja auch eine spritze von dem mittel mal gratis abdrücken quasi als test obs wirklich so gut funktioniert … thema ist nur das die spritze auch keine heilung mitsich bringt sondern nur die lebenszeit erweitert (lt. wikipedia). aer durch covid ist die pharmas auch betroffen weil weniger andere krankheiten behandelt werden müssen, das trifft eben auch die big player hart.