WM 2030 nun doch ein Gemeinschaftsprojekt

Buenos Aires: Nachdem die Staatsoberhäupter von Argentinien und Uruguay die letzten Wochen Zeit hatten über den paraguayischen Vorschlag nachzudenken, wurde heute offiziell die gemeinsame Bewerbung verkündet.

Vergessen sind die Unstimmigkeiten über die Teilnahme von Paraguay. Jetzt wird zu dritt kandidiert. Paraguay verschafft es zwei Vorteile, wenn es dazu kommen sollte. Zum einen braucht es sich nicht zwingend zu klassifizieren und zum anderen profitiert Paraguay mit kleinerer Infrastruktur von zwei Weltklasse Spielstätten.

Wie die argentinische Tageszeitung Clarin heute berichtete, sollen 8 Spielstätten auf Argentinien abfallen sowie jeweils zwei auf Uruguay und Paraguay.

Mauricio Macri, Tabaré Vázquez und Horacio Cartes verkündeten heute kurz nach Mittag die Entscheidung in Anwesenheit von FIFA Präsident Gianni Infantino. Mit seinem Segen und Einfluss könnte diese Fußball Weltmeisterschaft tatsächlich am Rio de la Plata stattfinden, mehr noch, weil es zum 100-jährigem Jubiläum der ersten WM in Uruguay wäre.

Wochenblatt / Presidencia / Clarín

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2 Kommentare zu “WM 2030 nun doch ein Gemeinschaftsprojekt

  1. Paraguay muß ja wohl im Geld schwimmen! Oder woher nimmt Cartes den Optimismus, daß sich notwendige Investitionen in Millionenhöhe von USD für die Ausrichtung der WM amortisieren? Wer nicht einmal in der Lage ist, eine EPP zu eliminieren, Straßen zu bauen bzw. zu erhalten, ein ordentliches Gesundheitswesen zu organisieren und Schulen zu bauen, der muß schon sehr mutig und volksverbunden sein ein solches Projekt anzugehen. Es könnte einem darüber ganz schwindelig werden.