Worüber man nicht spricht

Asunción: Wenn Paraguayer über Freudenhäuser sprechen, fragen sich nur rein informativ Ausländer, ob so etwas überhaupt erlaubt ist. Wenn ja, warum sind diese nicht von anderen Häusern zu unterscheiden?

In einem Land mit einer katholischen Religionszugehörigkeit von weit über 90% wäre es politisch unklug das Thema anzusprechen, da es ja quasi keine Kundschaft geben dürfte. Und trotzdem, so sagen Paraguayer, sind Asunción und die angrenzenden Städte vermint mit diesen Anbietern von Dienstleistungen.

Es spielt demnach gar keine Rolle ob legal oder illegal. Das Einzige was tatsächlich verfolgt wird ist, ob Minderjährige gezwungen werden, in solchen Etablissements zu arbeiten. Erst vorgestern wurde eine 17-Jährige aus einer Bar in Nuevo Toledo, Departement Caaguazú befreit. Sie war garantiert kein Einzelfall. Quasi jedes Wochenende werden Durchsuchungen durchgeführt. Manchmal mit einem erwünschten Ergebnis und manchmal nicht. Staatsanwältin Teresa Martinez ist eine Frau, die quasi immer mit an vorderster Front kämpft. Wenn man sie in einer Bar treffen sollte, ist sie im Begriff diese zu schließen.

Das Beitragsbild, aufgenommen an der Avenida General Santos, ist einer dieser unscheinbaren Orte, vor dem in den Nachtstunden die Wagen parken.

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1 Kommentar zu “Worüber man nicht spricht

  1. Ob legal oder illegal ist doch Wurst!
    Wo ran liegt es denn,das gibt es in aller Welt!
    Wenn die Mädchen/Ehefrauen die Männer im Bett so Verarzten würden.
    Das sie voll zu frieden sind, werden die Bordele pleite und die Huren arbeitslos.
    So hohlt sich jeder was er nicht zu Haus bekommt.
    Auch Frauen machen das wenn die Männer im Bett zu Faul sind.
    Das liegt doch wohl auf der Hand!