Zeitenwende am Markt: Erster Preissturz seit 21 Monaten beendet die Teuerungswelle

Asunción:Im Februar 2026 verzeichnete der Erzeugerpreisindex (EPI) einen monatlichen Rückgang von 0,2 %, während er im Vergleich zum Vorjahr um 0,9 % sank. Dies stellt den ersten Rückgang auf Jahresbasis seit 21 Monaten dar und verdeutlicht ein sinkendes Preisniveau bei den von Produzenten gezahlten Preisen.

Die monatliche Preisänderung bei inländischen Produkten war gleichbleibend (0,0 %), wobei im Jahresvergleich ein Anstieg von 2,7 % beobachtet wurde. Monatliche Preiserhöhungen gab es in den Bereichen Fischerei (10,4 %), Forstwirtschaft (1,1 %) und sonstige Fertigwaren (1,7 %). Demgegenüber standen deutliche Rückgänge in der Viehzucht (0,3 %), bei Lebensmitteln (0,2 %) und Metallprodukten (0,2 %).

Im Jahresvergleich stach besonders der Preissturz in der Landwirtschaft (-13,0 %) hervor. Diesem standen Preiserhöhungen in der Viehzucht (+13,9 %) gegenüber, was auf gute Ernteprognosen bei gleichzeitig geringeren Rinderschlachtungen zurückzuführen ist.

Die Preise für importierte Produkte fielen monatlich um 0,7 % und im Jahresvergleich um 7,0 %, was teilweise durch die Aufwertung des Wechselkurses erklärt werden kann. Die stärksten Rückgänge im Jahresvergleich bei Importen verzeichneten die Viehzucht (-2,6 %), Lebensmittel (-6,0 %) und nicht-metallische Güter (-10,6 %), was maßgeblich zum Sinken des allgemeinen Erzeugerpreisindex beitrug.

Wochenblatt / El Nacional / Beitragsbild Archiv

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