Zwangspensionierung eingeleitet

Asunción: Das Verteidigungsministerium beschloss, den aktiven Generalmajor Luis Patricio Cáceres, den Direktor des Instituts für fortgeschrittene strategische Studien, abzulösen. Er wird auch in den Ruhestand gehen und eine Pension beziehen.

Diese Maßnahme wurde ergriffen, nachdem der uniformierte Beamte dabei erwischt wurde, wie er in einem Einkaufszentrum in Asunción versucht haben soll, Kleidung zu stehlen.

Der aktive Generalmajor Luis Patricio Cáceres Doldán (57), der im Verteidigungsministerium arbeitet (Direktor des Instituts für hochstrategische Studien), wurde wegen versuchten Diebstahls von Kleidungsstücken bei der Polizei angezeigt.

Der Verteidigungsminister, Bernardino Soto Estigarribia, teilte Radio Monumental mit, dass der Zwei-Sterne General nach diesem Fall von seinen Aufgaben entbunden wird. Er gab an, dass Präsident Mario Abdo Benítez in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber der Streitkräfte den Befehl zur Ablösung gegeben habe.

„Er war an einer Tat beteiligt, die für die Institution bedauerlich ist, auch wenn die Verantwortung bei ihm liegt. Der Präsident hat sofort die Ersetzung angeordnet und wir warten auf die Unterschrift für die Ernennungen“, sagte er.

Die Behörde bestätigte auch, dass er seinen Ruhestand antreten wird und dass das Qualifikationsgericht den Grund für seinen Ruhestand bestimmen wird.

Auf die Frage, was über den psychischen Zustand des Uniformierten bekannt sei, antwortete er: „Für uns war offenbar alles in Ordnung, er ist ein hochqualifizierter Offizier mit einer großen intellektuellen Vorbereitung“. „Ich wüsste nicht, wie ich das anhand der Eignung feststellen sollte“, fügte er hinzu und erklärte, warum er versuchte, Kleidung zu stehlen.

Wer die Nachfolge von Cáceres als Direktor des Instituts für Höhere Strategische Studien antreten wird, ist noch nicht bekannt.

Im Bericht des 10. Polizeireviers von Asunción heißt es, dass der Militärangehörige von Angestellten des Geschäfts Nueva Americana im Shopping del Sol beschuldigt wurde.

Der Wachmann des Ladens, Christopher Alexander Benítez Casco, 40 Jahre alt, erzählte den einschreitenden Beamten, dass Cáceres Doldán die Umkleidekabine mit mehreren Kleidungsstücken betrat und ohne diese verließ. Diese Tatsache wurde durch Bilder der aufgezeichneten Kameras bestätigt, die der Beschwerde in Kopie beigefügt waren.

Wochenblatt / Monumental

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7 Kommentare zu “Zwangspensionierung eingeleitet

  1. Boah, das ist aber cool. Muss ich einen Diebstahl begehen. Ist doch cool schon in den Ruhestand zu treten, wofür andere ehrliche doofe Leute noch ein paar Jahre schuften dürfen. Und bekommen nicht einmal so viel Rente wie dieses nette paragauyanische Subjekt. Das hat er aber gef***t eingeschädelt.

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  2. DerEulenspiegel

    Bei aller Ehre für den Generalmajor, irgendwie eine tragische Geschichte. Der Mann muß krank sein, denn aus finanziellen Gründen kann der Kleiderdiebstahl wohl kaum erfolgt sein.

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    1. Sehe ich ebenso, der General tut mir leid, er ist offensichtlich sehr krank “ Kleptomanie “ ist als Krankheit bekannt.
      In seiner Position muß man gesund sein, klar, jeder versteht das. Der Schaden ist groß, denn das ganze Militär wird nun zu hören bekommen, sie seien Diebe.
      Trotzdem mir tut er leid.

  3. Ich glaube, das Klauen gibt einigen Leuten, so eine Art Kick etwas Verbotenes gemacht zu haben. Etwas genommen zu haben, wofür andere bezahlen oder wofür andere gearbeitet haben.
    Oder aber die indianischen Wurzeln. Die Indianer kannten früher kein Zahlungsmittel und haben sich einfach das genommen, was die Natur hergegeben hat. Und generell ist die Hemmschwelle etwas zu nehmen, was jemanden anderes gehört, relativ niedrig beim Paraguayer.

  4. Grüßseptember

    Der Grundsatz ist folgender:
    Ein kleiner Bankkugelschreiber-Stinkerli – wie ich es einer bin, der ich noch ein Weilchen im Lande meiner Albgaue bis zur Verjährung verbringen muss (hoffe es werden nicht 30), nicht zurück schwimmen kann, weil in DÖCHL auch ab und zu schönes Wetter ist und die Beatmeten- und Behördeten zum Beatmeten- und Behördetenhüüüüsli raus mich holen kämen – bei dem wird geschaut, dass so einer:*In nie mehr einen Job bekommt. Denn er ist ein Dieb, muss bestraft werden, sonst tut er es immer wieder. Im Weiteren müssen die Beatmeten- und Behördeten vom Beatmeten- und Behördetenhüüüüsli im amtlich bewilligten Behälter gucken, ob sie schon Weisungen und Akten über den kleinen Bankkugelschreiber-Stinkerli eingereihelt haben. Und diese wieder zum amtlich bewilligten Behälter ausreiheln und gucken, was der kleine Bankkugelschreiber-Stinkerli die letzten Jahre noch so verbrochen hat. Dann könnens die Weisungen und Akten über den kleinen Bankkugelschreiber-Stinkerli wieder einreheln.
    Bei so hohen netten Subjekten der durchgelauchten Gesellschaft, wie ein Generalmajor und ddR, funktioniert das ganz ähnlich. Fast. Nun, hungern müssen solch durchgelauchte Subjekte der Staatszüchgungen aufgrund Frühpension natürlich nicht müssen. Auch nicht Harz 5 beziehen. Auch eine harte Strafe ist zu erwarten: müssens nun den Zusatz MAD (Magistrer Staatszüchtgung außer Dienst) im Namen führen. Im Weiteren müssen die Beatmeten- und Behördeten vom Beatmeten- und Behördetenhüüüüsli im amtlich bewilligten Behälter gucken, ob sie schon Weisungen und Akten über den durchgelauchten MAD eingereihelt haben. Da steht natürlich nur das Beste drinne. Dann könnens die Weisungen und Akten über den durchgelauchten MAD wieder einreheln.
    Merke: Man soll also nicht denken, dass so ein durchgelauchtes Staatssubjekt in der Vergangenheit in seiner Position als Staatssubjekt jemals etwas kriminelles begangen hat. So wird auch dieses Subjekt keine Schmuggler jemals gestalkt, tätlich behindert oder gar Korruptionsgeld gefordert haben. Na, sonst könnte er ja seine güldene NA-Unterwäschen bezahlen. Ist doch alles logisch. Und die Welt ist gerecht.