„Paraguay wird wie Griechenland in Konkurs gehen“

Asunción: Der Senator Luis Alberto Wagner erklärte, dass das von den Abgeordneten gebilligte Gesetzesprojekt zur Lohnerhöhung nur eine Strategie ist, um mehr Stimmen bei den nächsten Wahlen zu bekommen.

„Wenn man einem Land auferlegt mehr auszugeben als es einnimmt, dann schadet man der Wirtschaft durch Verschuldung und Konkurs. Wenn eine Familie 3 Millionen Guaranies pro Monat hat und sie sich verpflichtet Monat pro Monat 3,6 Millionen auszugeben, verschuldet sie sich mehr und mehr“, sagte Senator Wagner.

Der Gesetzgeber hinterfragt die Billigung der Abgeordneten den Jahreshaushalt 2012 um 3 Billionen (675 Millionen US-Dollar) über das Maximum auszudehnen. „Diese Machart wird eine hohe Inflation und eventuell eine Pleite des Staates nach sich ziehen“, so Wagner.

„Es kann Inflation generieren oder man zahlt gewisse Rechnungen nicht und verschuldet sich was ebenfalls zu dem besagten „Griechenland Effekt“ führt. Wir können doch nicht das Land pleite gehen lassen wegen einer Wahlstrategie“, kritisierte er bei einem Interview in Radio Uno.

Schlussendlich versprach er alles zu tun, um eine Zustimmung im Senat zu vermeiden.

(Wochenblatt / Abc)

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6 Kommentare zu “„Paraguay wird wie Griechenland in Konkurs gehen“

  1. In welchem Land ist dies nicht der Fall? In Deutschland wird es jedenfalls seit 50 Jahren praktiziert. Konrad Adenauer hat seine Wiederwahl mit Wahlgeschenken bewirkt und alle Politiker nach ihm haben das gleiche Verfahren angewandt…

  2. Wer zahlt die Rechnung? ………..Der einzelne Bürger natürlich!
    Die Preise steigen durch die angeheizte Inflation. Warenwert und Geldmenge sollten in der Waage bleiben in Paraguay ist sie nun schwergewichtig runter auf der Seite Der Geldmenge.
    Zu@ JW Reinhard, es ist richtig die USA gibt mehr Geld aus als sie ha,t gleicht es aber immer aus durch Aufnahme neuer Kredite weltweit. Die Notenbank tritt aber kaum Geldscheine.
    Die Schulden der USA liegen bei 14 Billionen Dollar.

    Allerdings könnte in Paraguay eine Währungsreform kommen
    und die wird immer wahrscheinlicher.
    Wer Waren, Devisen, Land und Immobilien besitzt ist immer auf der sicheren Seite.

  3. @ Absolon: So hörte sich mein Ehemaliger Chef immer an “ Das machen wir schon 20 Jahre so….. die anderen machen das auch so….“ Ich sagte dann: „Nur weil man etwas bereits seit 20 Jahren tut, und alle anderen es auch so machen, heisst es noch lange nicht dass es auch nur einen Augenblick lang richtig war…“ Ich konnte mir dann am nächsten Tag einen neuen Job suchen… Mein Chef hat drei Monate später Insolvenz angemeldet 🙂

    1. Sehr richtig. Was hier in dem Artikel beschrieben wird, ist vor allem das wirtschaftliche System und der Rest ist der Demokratie geschuldet. Es gab auch Könige und Diktatoren in der Vergangenheit, die pleite gingen, was also heisst, dass auch die Politik kein 100 prozentiges Mittel dagegen hat, aber heute herrscht ein anderes Problem vor.
      Auch wenn der Artikel schon Jahre zurück liegt, hat sich nichts daran geändert. Ok doch, der Unternehmer auf dem Beamtenthron, also Präsident, hat die Schulden kräftigst erhöht. Effizient…

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